Was kann gegen starkes Schwitzen helfen?

Die besten Mittel gegen Schwitzen in unserem Ratgeber

Wer von starkem Schwitzen betroffen ist, möchte sich möglichst schnell und wirksam Erleichterung verschaffen. Was tun bei übermäßigem Schwitzen? - Und was kann man konkret gegen das Schwitzen machen?: Das sind für viele Geplagte die wichtigsten Fragen. Ziel ist es, das übermäßige Schwitzen zu reduzieren oder sogar ganz zu vermeiden.

Antitranspirante & Deos

Als Antwort auf die Frage „Wie schwitzt man weniger?“ stellen sich für viele Betroffene moderne Antitranspirante als passende Lösung heraus. Immerhin erweisen sich diese Mittel in über 98 Prozent der Fälle als äußerst wirksam gegen das Schwitzen – ob im Achselbereich, an den Händen, im Gesicht oder an den Füßen. Die Mittel werden als Flüssigkeit, Creme oder Spray auf die Haut aufgetragen und sind darauf ausgelegt, durch ihre spezielle Wirksamkeit den Schweißfluss zu reduzieren.

Wer sich jedoch vor allem gegen unangenehmen Schweißgeruch behandeln möchte, kann auch zu Deos greifen. Diese haben üblicherweise eine antibakterielle Wirkung und hemmen deshalb die Bakterien im Schweiß. Zudem bringen sie in den meisten Fällen eine angenehme Duftnote mit, die den Schweißgeruch überdeckt. Im Gegensatz zu einem Antitranspirant kann ein Deo jedoch nicht die Schweißproduktion verringern.

Antitranspirante

Die Wirkung der Antitranspirante als Produkte gegen übermäßiges Schwitzen besteht darin, dass die enthaltenen Inhaltsstoffe – in der Regel Metallverbindungen wie Aluminiumchlorid – die Schweißdrüsen abdichten. Dies nennt man adstringierende Wirkung. So kann weniger Schweiß austreten, was sich darin zeigt, dass die Betroffenen an den mit einem Antitranspirant behandelten Stellen weniger schwitzen. Werden die Schweißdrüsen durch Antiperspirante vollständig verschlossen, lässt sich an diesen Stellen sogar gänzlich das Schwitzen verhindern.

Übrigens: Auf der Suche nach dem besten Antitranspirant können wir Ihnen unseren Bestseller ans Herz legen – den Sweat-Off Antitranspirant Roll-on 50 ml.

Perfekte Mittel gegen starkes Schwitzen an allen Körperstellen

Antiperspirante wie unser Sweat-Off Roll-on sind für den Einsatz an allen von starkem Schwitzen betroffenen Körperstellen geeignet. Doch ein Roll-on ist nicht die einzige Applikationsform. Auch Antitranspirant-Schaum, Cremes oder Tücher können gegen den unerwünschten Schweißfluss genutzt werden und helfen, das Schwitzen zu reduzieren.

Antitranspirante sind als Mittel gegen starkes Schwitzen für die folgenden Bereiche gedacht:

  • Achsel
  • Füße
  • Hände
  • Kopf
  • Gesicht
  • Rücken
  • Brust
  • Intimbereich

Die Frage „Was hilft gegen Schwitzen am ganzen Körper?“ lässt sich also durch den gezielten Einsatz hochwertiger Antiperspirante in den meisten Fällen umfassend beantworten. Wichtig ist dabei die regelmäßige Anwendung. Denn damit die adstringierende Wirkung dieser Mittel langfristig erhalten bleibt, bedarf es des erneuten Auftragens der Wirkstoffe in gewissen Zeitabständen. Die liegen zu Beginn dieser Therapie gegen das Schwitzen etwas enger – in etwa alle zwei Tage gelten als Norm. Später genügt meist der Antitranspirant-Einsatz an ca. jedem vierten Tag.

Umfassende Informationen zur Wirkung und zur Anwendung der Antitranspirante haben wir in unserer Ratgeber-Rubrik zusammengestellt:

Deodorante: Mittel gegen Schwitzen ohne Aluminium

Als wirksames Mittel gegen Schweißbildung oder Therapie gegen das Schwitzen sind Deodorante nicht konzipiert. Da Deos üblicherweise kein Aluminiumchlorid enthalten, entfalten sie keine verengende oder verschließende Wirkung auf die Schweißdrüsen. Als Mittel, um Schwitzen zu vermeiden oder zu reduzieren, sind sie deshalb nicht geeignet. Sie sorgen lediglich dafür, dass unangenehmer Schweißgeruch eingedämmt und überdeckt wird. Zu diesem Zweck werden sie geschlechterspezifisch mit Duftnoten für Männer oder Frauen angeboten. Ähnlich wie Antitranspirante können auch Deos als Spray, Roll-on, Deo-Stick oder Creme aufgetragen werden.

Hausmittel gegen Schwitzen

Neben Antitranspirantien können auch Hausmittel genutzt werden, um starkes Schwitzen zu bekämpfen. So können Apfelessig oder Salbei wertvolle Helfer sein, um die Schweißproduktion zu reduzieren.

Als hilfreich zur Bekämpfung der mit dem Schwitzen verbundenen unangenehmen Gerüche gelten Kräuter gegen das Schwitzen wie zum Beispiel Tausendgüldenkraut. Auch einer Entgiftungskur mit Weizengras wird eine gute Wirkung als pflanzliches Mittel gegen Schwitzen nachgesagt. Und wer sich aus Hausmitteln ein individuelles Mittel gegen Schwitzen zusammensetzen möchte, kann zu Natron oder Backpulver in Kombination mit ätherischen Ölen greifen. Als natürliches Deo gilt auch eine Mischung aus Maisstärke und Natron. Einen ausführlicheren Beitrag zum Thema Hausmittel gegen Schwitzen gibt es auf unseren Info-Seiten:

Salbei gegen Schwitzen

Salbei kann sowohl als Tee wie auch als Aufguss gegen das Schwitzen zum Einsatz kommen. Das Naturheilmittel ist sogar Bestandteil bestimmter Antitranspirant-Produkte. Auch zu diesem Thema informieren wir Sie in einem eigenen Artikel ausführlicher.

Tee gegen Schwitzen

Erstaunlicherweise kann eine Antwort auf die Frage „Was hilft gegen Schwitzen am ganzen Körper?“ lauten: warmer Tee. Denn als pflanzliches Mittel gegen das Schwitzen haben sich diverse Tees bewährt, deren Wirkstoffe von innen gegen die Schweißproduktion zum Einsatz kommen.

Salbei-Tee gegen Schwitzen

Wie erwähnt, hat Salbei als natürliches Mittel im Kampf gegen starkes Schwitzen ein enormes Potenzial. Kein Wunder also, dass Salbei-Tee zu den beliebtesten Hausmitteln in diesem Bereich zählt.

Apfelessig

Wer unangenehmes Schwitzen reduzieren möchte, kann auch mit Apfelessig arbeiten. Denn das Naturprodukt hat adstringierende Eigenschaften, kann also die Verengung der Schweißdrüsen bewirken. Der besondere Clou am Apfelessig: Er kann außen auf der Haut ebenso angewendet werden wie innerlich – entfaltet also gleich an mehreren Fronten im Kampf gegen das Schwitzen seine Wirkung.

Lebensmittel: Ernährung gegen das Schwitzen

Auch in der eigenen Ernährung lässt sich einiges umstellen, um gezielt darauf hin zu arbeiten, weniger zu schwitzen. Allein schon der Verzicht auf allzu scharfes Essen und auf bestimmte Gewürze kann helfen, die Schweißproduktion zu reduzieren. Als echter Allrounder zum Ausgleich schweißtreibender scharfer Nahrungsmittel hat sich zudem Joghurt etabliert. Auch die Umstellung auf eine eher gemüselastige Ernährungsweise ist hilfreich, ebenso wie der bewusste Einsatz von Lebensmittel mit hohem Zink-Anteil, wie Vollkornprodukte und Nüsse. Und wer weder sehr heiße noch sehr kalte Nahrung zu sich nimmt, kann ebenfalls dazu beitragen, das Schwitzen zu unterdrücken.

Mittel gegen Schwitzen aus der Apotheke

Als Anlaufstelle für den Kauf wirksamer Mittel gegen starkes Schwitzen sind Apotheken sehr wertvoll. Sie bieten meist die gesamte Palette an Behandlungsmöglichkeiten gegen übermäßige Schweißproduktion an – von homöopathischen Mitteln wie Schüssler Salze und Globuli gegen das Schwitzen über pflanzliche Mittel in Form von Salben gegen Schwitz-Attacken, Tabletten zur Behandlung unangenehmen Schwitzens oder Tropfen für die Therapie gegen erhöhte Schweißproduktion. Zum Thema Anti-Schweiß-Mittel aus der Apotheke gibt es auf unserer Seite auch einen ausführlicheren Artikel.

Medikamente

Als Medikamente gegen übermäßiges Schwitzen können Anticholinergika genutzt werden. Sie hemmen den Transmitterstoff Acetylcholin, der für die Steuerung der Schweißproduktion in den Schweißdrüsen zuständig ist – können jedoch zahlreiche Nebenwirkungen haben. In unserem Artikel zu diesem Thema geben wir Ihnen dazu ausführlichere Informationen.

Homöopathie

Auch die Homöopathie bietet Mittel als Behandlungsmöglichkeit für starkes Schwitzen an. Dazu zählen unter anderem Globuli, beispielsweise Salbei Globuli sowie einige Schüssler Salze. Wir informieren in einem eigenen Beitrag umfassend zu diesem Thema.

Saunagänge als Behandlungsmethode gegen das Schwitzen

Es mag auf den ersten Blick erstaunen – doch auch mit Saunagängen kann man durchaus etwas gegen übermäßiges Schwitzen tun. Denn das gezielte Schwitzen in der Sauna gilt als gutes Training für die Schweißdrüsen. Vor allem der ständige schnelle Temperaturwechsel, den es zwischen den Sessions in der Sauna und der Abkühlung im kalten Wasser gibt, trägt zu diesem Effekt bei. Die Erkenntnisse, dass der Gang in die Sauna auch für Menschen mit übermäßiger Schweißproduktion sinnvoll und lindernd sein kann, beruhen auf den Erfahrungsberichten Betroffener. Zudem gelten Saunagänge auch als hilfreich für die Stärkung des Immunsystems und des Herz-Kreislauf-Systems.

Bekleidung gegen Schwitzen

Um sich bei starkem Schwitzen Erleichterung zu verschaffen, ist auch die richtige Bekleidung ein entscheidender Faktor. Dabei können sich Betroffene zwischen zwei Richtungen entscheiden: Naturfasern wie Baumwolle und Wolle oder Funktionsfasern, die aus synthetischen Geweben wie Nylon hergestellt werden. Die Effekte beider Bekleidungsarten sind unterschiedlich: Während Baumwolle besonders dafür bekannt ist, dass sie Schweiß schnell und vollständig aufsaugt, stehen synthetische Funktionsmaterialien gewissermaßen für das gegenteilige Prinzip. Denn sie sind so konzipiert, dass sie die Flüssigkeit nach außen leiten. Generell gibt es passende Kleidung beider Ausrichtungen für alle von starkem Schwitzen betroffenen Körperregionen.

So lässt sich mit dem richtigen T-Shirt bewusst gegen starkes Schwitzen vorgehen. Shirts aus Naturfasern können allerdings bei besonders heftigen oder langen Schweißausbrüchen unangenehm nass auf der Haut liegen – während Shirts aus Synthetik schnell unangenehme Gerüche entwickeln können. Mehr Infos dazu gibt es in einem gesonderten Beitrag:

Unterhemd

Viele Menschen setzen auch gezielt ein Unterhemd gegen das Schwitzen. Das hat den Vorteil, dass der Schweiß von einer Lage an Kleidung aufgenommen wird, die von außen nicht sichtbar ist – und so die lästigen Schweißflecke auf der Oberbekleidung verhindert werden können. Auch zum Thema Unterhemden bei starkem Schwitzen haben wir einen eigenen Artikel parat:

Funktionsshirts

Immer beliebter werden Funktionsshirts, die speziell für sportliche Aktivitäten konzipiert sind. Bei der Auswahl sollte man darauf achten, dass das Shirt von Material und Schnitt her für die jeweilige Sportart geeignet ist. So sind zum Beispiel Funktionsshirts bei der Radbekleidung im Rücken länger geschnitten. Ausführlicher informieren wir zu diesem Thema in unserem Beitrag über Funktionsshirts gegen das Schwitzen:

Unterhose

Doch nicht nur bei der Oberbekleidung, sondern sogar bei der Unterhose kann man sich bewusst für ein Modell entscheiden, das besonders gut gegen starkes Schwitzen hilft. Dabei spielt neben dem Schnitt vor allem die Materialwahl eine wichtige Rolle. Lesen Sie dazu unseren Artikel zum Thema Unterbekleidung:

Mittel gegen extremes Schwitzen

Für Fälle, in denen weder die Antitranspirante noch andere Mittel gegen starkes Schwitzen helfen, gibt es spezielle Therapie-Angebote. Denn dann handelt es sich oftmals um sogenanntes krankhaftes extremes Schwitzen. In solchen Fällen empfiehlt es sich, einen Arzt zu konsultieren, wenn man in der Eigenbehandlung mit Mitteln aus der Apotheke und mit Antiperspiranten nicht die gewünschten Erfolge in Sachen Schweiß-Reduzierung erzielt.

Von ärztlicher Seite stehen dann zahlreiche weitere Behandlungsmethoden zur Verfügung, wie beispielsweise:

  • Botox-Spritzen zur Blockade der Schweißdrüsen mittels Botulinumtoxin-Injektionen
  • Iontophorese, bei der mittels Strom die Aktivität der Schweißdrüsen vermindert wird
  • Lasern der Schweißdrüsen, um das Schwitzen langfristig zu unterdrücken
  • Absaugen/Kürettage der Schweißdrüsen, um das Schwitzen dauerhaft zu reduzieren

Welcher Arzt ist bei Schwitzproblemen zuständig?

Wer mit starkem beziehungsweise übermäßigem Schwitzen zu kämpfen hat, kann ärztliche Hilfe suchen. Die erste Anlaufstelle ist dabei in der Regel der Hausarzt, denn er kennt den Patienten besonders gut. Wichtig ist, beim Arztgespräch die mit dem Schwitzen verbundenen Probleme möglichst genau zu schildern – und beim Hausarzt gibt es dafür meist eine besonders gute Vertrauensbasis. In den meisten Fällen wird der Arzt dem Patienten bei Verdacht auf krankhaftes extremes Schwitzen eine Überweisung zum Hautarzt geben. Und dieser kann dann die konkrete Behandlung in Gang setzen, nachdem er eine genaue Diagnose erstellt hat.

In der Diagnostik kann der Hautarzt neben dem Arztgespräch verschiedene Testverfahren einsetzen, bei denen die Schweißproduktion qualitativ und quantitativ gemessen und die lokalen Schweißherde eingegrenzt werden. Welche Medikamente beziehungsweise Produkte gegen das Schwitzen er dann verschreibt, ob Salben, Tropfen oder Tabletten gegen das Schwitzen gegeben werden, Globuli zum Einsatz kommen oder natürliche Behandlungsmethoden wie Kräuter gegen starkes Schwitzen genutzt werden, basiert auf den Testergebnissen. Sollten Behandlungsmethoden wie Iontophorese oder das Spritzen von Botulinumtoxin in Frage kommen, wird der Hautarzt den Patienten in den meisten Fällen an ein spezialisiertes Behandlungszentrum überweisen.

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