Diese Mittel gegen Schweißfüße aus der Apotheke können helfen

Wer unter Fußschweiß leidet, findet in der Apotheke eine Vielzahl von Spezialprodukten, die die Schweißbildung an den Stinkefüßen reduzieren bzw. komplett verhindern sollen. Ob Deo, Schaum, Fußcreme oder Puder - wir verraten Ihnen, wie diese und weitere Mittel aus der Apotheke gegen Schweißfüße wirken.

Mittel gegen Schweißfüße & Fußgeruch aus der Apotheke

Photo by Brina Blum on Unsplash

Schweißfüße und Fußgeruch: Der erste Gang zur Apotheke?

Viele Menschen neigen dazu, bei starkem Schweißgeruch sofort den Gang zur Apotheke anzutreten. Zunächst sollten Sie aber überprüfen, ob die Ursache nicht bei Ihnen selbst liegen könnte.

Denn wer beispielsweise die Fußhygiene vernachlässigt, wird auch mit Mitteln aus der Apotheke wenig gegen seine Schweißfüße ausrichten. Regelmäßige und ausführliche Hygiene ist die wichtigste Grundlage zur Vorbeugung von Fußgeruch. Denn tägliches Waschen hält nicht nur die Füße sauber, sondern entfernt auch geruchsverursachende Bakterien.

Auch die Schuhe können ein Problem darstellen. Turnschuhe aus synthetischen Stoffen sind beispielsweise geruchsfördernd und daher ein Katalysator für Schweißfüße. Atmungsaktive, nicht geschlossene Schuhe sind eher zu empfehlen.

Natürlich ist es ratsam, zusätzlich ein Hygieneprodukt zur Bekämpfung des Schweißgeruches zu nutzen. Hier kommt der Gang in die Apotheke ins Spiel. Diese Mittel aus der Apotheke können gegen Schweißfüße helfen:

Deos und Antitranspirante für Füße und Schuhe

Fußdeos, auch häufig Fußsprays genannt, enthalten antibakterielle und kühlende Inhaltsstoffe. Je nach Präparat hält der Schutz gegen Schweißfüße bis zu 24 Stunden nach dem Auftragen. Viele Fußdeos sollen nicht nur dem Schweißgeruch, sondern auch einer Infektion mit Fußpilz vorbeugen. Dazu sind die Produkte zusätzlich mit antibakteriellen und pilztötenden Wirkstoffen versehen. Es wird wie gewöhnliche Deos angewandt und einfach auf die sauberen und trockenen Füße gesprüht - je nach Bedarf auch mehrmals am Tag.

Neben Fußsprays sind auch Schuhdeos erhältlich. Wie der Name bereits vermuten lässt, werden diese in den (im Optimalfall trockenen) Schuh gesprüht. Sie sollen unangenehmen Fußgeruch verhindern und, wenn es sich um ein antibakterielles Schuhdeo handelt, auch Gestank verursachende Bakterien abtöten. Die Antwort auf die Frage, welches dieser zwei Mittel aus der Apotheke Schweißfüße am besten bekämpft, lautet im Übrigen: Am besten sollten beide miteinander kombiniert werden. Nach dem Duschen das Fußdeo auftragen und während die Schuhe lüften, diese mit Schuhdeo desinfizieren.

Mittel gegen Schweißfüße: Fußbäder

In unserem Beitrag über Hausmittel gegen Schweißfüße berichten wir von diversen Fußbädern, die mit wenigen Bestandteilen selbst hergestellt werden können. Fußbäder sind aber auch in der Apotheke erhältlich, z. B. Fußbäder mit Teebaumöl oder Badesalze mit bestimmten Zusätzen. Bitte beachten Sie in diesem Fall die Dosierungshinweise auf den Beipackzetteln. Nach dem Fußbad sollten Sie Ihre Füße gründlich abtrocknen, bevor Sie die Socken oder Schuhe anziehen.

Mittel gegen Schweißfüße: Fußpuder

Gleich nach dem Fußbad kann ein Fußpuder zum Einsatz kommen. Das Gute daran ist, dass es bei richtiger Anwendung wunderbar auch in die Zehenzwischenräume gelangt. Ein Fußpuder hält in der Regel die Füße trocken und soll die Bildung von geruchsbildenden Bakterien verhindern.

Mittel gegen Schweißfüße: Fußcremes

Fußcremes sind ideal für alle, die ihre Füße pflegen und ihnen gleichzeitig Feuchtigkeit schenken wollen - natürlich ohne Schweißgeruch. Daher enthalten viele Fußcremes nicht nur antibakterielle Inhaltsstoffe, die den Schweißgeruch reduzieren sollen, sondern auch pflegende pflanzliche Stoffe, wie z. B. Kamille oder Aloe Vera. Doch Vorsicht: Nach dem Auftragen besteht akute Rutschgefahr! Tragen Sie die Creme deshalb am besten abends nach dem Waschen und vor dem Schlafengehen auf.

Mittel gegen Schweißfüße: Fußsalben mit Aluminiumchlorid

Bei hartnäckigen Schweißfüßen können Sie sich in der Apotheke spezielle, aluminiumchloridhaltige Salben anmischen lassen. Der Wirkstoff verengt die Schweißdrüsen, sodass weniger Fußschweiß an die Hautoberfläche gelangen kann und Fußgeruch gar nicht erst entsteht.

Mittel gegen Schweißfüße: Fußschaum

Der Vorteil eines Fußschaums gegenüber Salben und Cremes ist, dass er keinen Fettfilm auf der Haut hinterlässt. Auch die Rutschgefahr auf glatten Flächen minimiert sich, da der Schaum schnell in die Fußsohlen einzieht. Die meisten Produkte sind sehr ergiebig, wirken pflegend und sollen den Fußschweiß bei regelmäßiger Anwendung reduzieren.

Besonders gut lässt sich der Sweat-Off Antitranspirant sensitive Schaum gegen Schwitzen an den Füßen nutzen. Die speziell ausgewogene Rezeptur nach Prof. Dr. Raulin kommt ohne Alkohol, Parfüm, Farbstoffe oder Konservierungsmittel aus. Das Antitranspirant im praktischen Pumpspender hält die schwitzenden Füße bei korrekter Anwendung dauerhaft trocken.

Fußpeelings

Ein Fußpeeling hat den Vorteil, dass es abgestorbene Hautreste und Hornhaut entfernt und Bakterien somit einen wichtigen Nährboden entzieht. Dadurch kann ein Peeling für besseren Fußgeruch sorgen.


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