Wissenswertes über das Schwitzen während der Menstruation (Periode)

Viele Frauen stellen fest, dass sie vor oder während der Menstruation mehr schwitzen als normalerweise. Doch stärkeres Schwitzen unmittelbar vor und während der Periode muss nicht zwingend ein Anzeichen von Krankheit sein.

Schwitzen während der Periode

Photo by kim Jun hong on Unsplash

Häufig ist es die Folge der hormonellen Veränderungen im weiblichen Körper. Jede Frau reagiert anders, mit Stimmungsschwankungen, Bauch- und Unterleibsschmerzen, empfindlichen Brüsten oder eben mit vermehrtem Schwitzen.

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Mögliche Ursachen für starkes Schwitzen vor und während der Periode

Innerhalb des Monatszyklus ist eine Frau starken Hormonveränderungen ausgesetzt. Fällt z.B. der Östrogenspiegel, so wie es kurz vor der Periode der Fall ist, gerät das System, welches die Körpertemperatur reguliert in Mitleidenschaft. Für den Körper kann dies ziemlich anstrengend sein. Er muss mehr leisten und reagiert daraufhin mit einer erhöhten Schweißproduktion.

Diese hormonellen Schwankungen können übrigens auch ein Auslöser für starken Nachtschweiß vor oder während der Periode sein. Oft fällt Betroffenen, die schweißgebadet aufwachen, das Einschlafen schwer, weil sie nach dem Schwitzen anfangen zu frieren. In diesem Fall kann es hilfreich sein, sich eventuell Wechselsachen und ein Handtuch direkt ans Bett zu legen.

Hitzewallungen und Schweißausbrüche während der Periode sind keine Seltenheit. Altersabhängig kann starkes Schwitzen vor der Regel auch ein Vorbote der Wechseljahre sein. Für eine genaue Erforschung der Ursache konsultieren Sie bitte Ihre Gynäkologin/Ihren Gynäkologen.

Schwitzen während der Menstruation – betroffene Körperstellen

Frauen, die Schweißausbrüche vor oder während der Periode erleiden, schwitzen meist verstärkt unter den Achseln und an den Händen. Aber auch Kopf, Hals, Stirn, Rumpf und die Füße können Quelle der salzigen Flüssigkeit sein. Wichtig ist, die betroffenen Stellen zu lokalisieren, um die richtigen Maßnahmen treffen zu können.

Bei Frauen, die vielleicht nicht nur an Händen und Füßen schwitzen, ist ein intensiverer Schweißgeruch während der Periode eigentlich normal und kein Grund zur Sorge. Denn auch hier ist die Natur zielorientiert: In der Tat sondert der weibliche Körper während der Menstruationsphase keine “anziehenden” Duftstoffe ab. Warum auch? Wie die Sexualhormone einem Zyklus unterliegen, gilt dies auch für die Pheromone der Frau, sie sind mit dem Menstruationszyklus synchronisiert und währen der Phase der Empfängnisbereitschaft am höchsten.

Was hilft bei starkem Schwitzen während der Menstruation?

Wer mit Schweißausbrüchen oder nächtlichem Schwitzen während der Periode zu kämpfen hat, kann mit verschiedene Mitteln und Maßnahmen entgegenwirken:

Antitranspirante

Natürlich bieten sich auch Deos und Antitranspirante an, die Schweiß- und Geruchsbildung auf ein angenehmes Maß reduzieren. Unser Antitranspirant Sweat-Off schützt effektiv vor Schweißbildung und Geruchsbelästigung und vermindert Schwitzen ganz gezielt an den Körperstellen, die für den Wärmeausgleich verzichtbar sind. Der zur Erzeugung der Verdunstungskälte erforderliche Schweißfilm auf der Körperoberfläche bleibt dabei vollständig erhalten. So bieten Antitranspirante zuverlässigen Schutz vor Achselnässe, noch bevor sie entsteht.

Sport

Regelmäßige körperliche Betätigung bringt ausreichend Kondition, um den Körper an gewisse Belastungen zu gewöhnen. So kann er sich den hormonellen Veränderungen rund um die Menstruation leichter anpassen und physiologisch die Schweißbildung vor und während der Periode mindern.

Ausgewogene Ernährung

Neben sportlichen Aktivitäten kann eine ausgewogene Ernährung gegen starkes Schwitzen vor der Menstruation helfen. Verzichten Sie also lieber auf den Verzehr scharfer Gewürze, salzigen und fettigen Essens sowie auf den Konsum von schweißtreibenden Genussmitteln wie Kaffee und Alkohol. Das gilt auch für Zigaretten. Idealerweise sind kühlende Speisen und Flüssigkeiten vorzuziehen, denn sie unterstützen den Temperaturhaushalt.

Die passende Kleidung

Enganliegende Kleidung und Stoffe mit hohem Polyesteranteil verhindern, dass die Luft zwischen Haut und Kleidungsstück gut zirkulieren kann. Damit Ihre Haut jedoch optimal atmen kann, könnten Sie eher weit geschnittene Oberteile tragen. Kleidung aus Baumwolle und Seide ist hier die erste Wahl. Auch spezielle Funktionstextilien, die atmungsaktiv sind und den Schweiß besser aufnehmen können, sind eine Option.

Diese Hausmittel können helfen

Als Möglichkeiten gegen starkes Schwitzen vor der Periode haben sich einige Hausmittel bewährt. Sie sollen zum einen den Schweißfluss verringern, zum anderen die Vermehrung von Bakterien hemmen, die den Schweiß zersetzen und für eventuell unangenehmen Schweißgeruch während der Periode verantwortlich sind.

  • Salbei:Erfahrungsberichte zeigen, trinken Sie über einen längeren Zeitraum von mindestens vier Wochen bis zu drei Tassen Salbeitee täglich, kann das Schwitzen während der Periode nachlassen. Auch eine Tasse kalten Tees vor dem Schlafengehen kann nächtliches Schwitzen während der Periode mindern. Wer den Tee nicht trinken möchte, kann zwei Tassen Wasser und einen Teelöffel getrocknete Salbeiblätter kurz aufkochen, abkühlen lassen und anschließend die zu behandelnden Körperstellen damit waschen.
  • Gerbstoffe: Gerbstoffe werden gern bei starkem Schwitzen äußerlich angewendet. Sie kommen vermehrt in Eichenrinde und Walnussblättern vor. Aus beiden kann ein Sud hergestellt werden, mit dem Sie anschließend, nach dem Abkühlen, die betroffenen Körperstellen reinigen können.
  • Weizengras: Weizengras wird nachgesagt, dass es Säure und Giftstoffe, die starkes Schwitzen verursachen, aus dem Körper schwemmt. Trinken Sie dazu täglich ein bis zwei Gläser Weizengrassaft. Ein positiver Nebeneffekt: Der hohe Vitamin-B-Gehalt und die enthaltenen Nährstoffe sollen auf das körpereigene Temperatur-Regulationssystem einwirken, wodurch die übermäßige Schweißproduktion reduziert werden könnte.
  • Backpulver & Natron: Natron und Backpulver wirken antibakteriell und neutralisieren schlechte Gerüche, die durch Schweiß entstehen. Zudem absorbieren sie Feuchtigkeit. Dazu einfach einen Teelöffel Backpulver oder Natron mit etwas Wasser vermischen, sodass eine Paste entsteht. Diese anschließend auf den Achselhöhlen oder anderen betroffenen Stellen verteilen und ca. 15 Minuten einwirken lassen. Danach mit warmem Wasser abspülen. Dies sollten Sie am besten jeden Morgen wiederholen.
  • Teebaumöl: Nicht grundlos wird das ätherische Öl in vielen Deodorants verwendet. Teebaumöl bekämpft geruchsbildende Bakterien. Dazu ein paar Tropfen auf die betroffenen Stellen auftragen und einwirken lassen. Bei empfindlicher Haut vermischen Sie das Teebaumöl gern mit einem sanften Körperöl, sodass keine Hautreizungen entstehen.
  • Apfelessig: Sowohl bei äußerer als auch bei innerer Anwendung soll Apfelessig die den Schweißgeruch verursachenden Bakterien bekämpfen und den pH-Wert der Haut regulieren. Sie können ihn in Speisen, wie beispielsweise Salatsoßen, verarbeiten, einfach trinken oder am besten vor dem Schlafengehen die Bereiche, die sehr stark schwitzen, zunächst waschen, danach mit einem in Apfelessig getränkten Wattebausch einreiben und über Nacht einwirken lassen.
  • Zitrone: Indem sie üble Gerüche kaschieren, gelten Zitronen als natürliches Deodorant. Wer unter starkem Schwitzen während der Periode leidet, vermischt am besten den Saft einer Zitrone mit Wasser und trägt ihn auf die Haut auf. Nach etwa 30 Minuten Einwirkzeit kalt abduschen. Doch Vorsicht: Dieses Hausmittel eignet sich aufgrund seines hohen Säuregehalts besser für weniger empfindliche Körperstellen wie Hände oder Füße.

Hausmittel sind Substanzen, die im Haushalt verwendet werden, Naturheilmittel oder Anwendungen der Selbstversorgung Ihre Verwendung basiert auf Überlieferungen und Erfahrungsberichten. Die Wirksamkeit von Hausmitteln ist nicht durch wissenschaftliche Studien belegt. Das spricht nicht gegen ihren Einsatz, macht aber deutlich, dass sie nicht unkritisch angewendet werden sollten. Daher gilt, wem all diese Maßnahmen nicht helfen und wer auch über die Periode hinaus stark schwitzt, sollte einen Arzt aufsuchen und mit ihm über Therapiemöglichkeiten sprechen.


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