Allgemeine Informationen über Morgendliche Schweißausbrüche

Morgendliches Schwitzen ist in der Bevölkerung durchaus verbreitet - viele fühlen sich schon vor dem Aufstehen verschwitzt. Ist es bspw. nachts zu heiß, fängt man an Schweiß zu bilden. Verschwitzt Aufwachen ist sehr unangenehm und beeinträchtigt den Schlaf.

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Die Gründe für diese Körperreaktion können vielfältig sein. Angefangen bei unpassenden Schlafbedingungen bis hin zu ernst zu nehmenden Erkrankungen. Morgens schwitzen als Symptom sollte ernst genommen werden. Aus diesem Grund liefern wir wichtige Informationen und Tipps.

Umweltbedingte Ursachen für morgendliche Schweißausbrüche

Die Gründe für nächtliches und morgendliches Schwitzen im Bett sind vielfältig. Einige Antworten kann bereits die Betrachtung der Schlafumstände liefern. Schwitzen am Morgen wird beispielsweise durch unpassende Decken, Kissen und Matratzen ausgelöst. Schweißausbrüche am Morgen oder in der Nacht können durch synthetische Materialien verursacht werden. Es ist normal, auch nachts Schweiß zu bilden. Kann die Feuchtigkeit nicht durch die Schlafmaterialien entweichen, sammelt sie sich auf der Haut. Körperpartien bleiben dann feucht oder nass und man wacht verschwitzt auf. Zu dicke Decken behindern die Regulation der Körpertemperatur. Auf Wärmestau reagiert der Körper kompensatorisch: So kommt es zum starken Schwitzen am Morgen.

Auch die Schlafzimmertemperatur ist entscheidend. Schwitzen beim Aufwachen kann durch ein ungünstiges Raumklima begünstigt werden. Zu hohe Temperaturen signalisieren dem Körper, dass er sich abkühlen muss. Dies kann Schweißausbrüche am Morgen herbeiführen. Ein weiterer Faktor ist die Luftfeuchtigkeit. Hohe Luftfeuchtigkeit verhindert die Verdunstung des Schweißes. Haftet der Schweiß am Körper, entsteht ein Gefühl von starkem Schwitzen beim Aufwachen.

Körpereigene Ursachen für Schwitzen am Morgen

Der menschliche Körper ist ein bio-psycho-soziales Wesen, mit komplexen Reaktionsmöglichkeiten auf innere und äußere Herausforderungen. Schwitzen, morgens nach dem Aufwachen, kann Folge von körperlichen Problemen sein. Hier einige Beispiele:

  1. Personen mit einem schwachen Kreislauf oder labilem Blutdruck können nach dem Aufwachen schwitzen.
  2. Auch Infektionskrankheiten wie eine Grippe oder eine Erkältung führen häufig zu morgendlichen Schweißausbrüchen. Der Biorhythmus sorgt dafür, dass morgens das vegetative Nervensystem den Stoffwechsel unserer Organe erhöht. Kämpft die Immunabwehr zusätzlich gegen eine bakterielle oder virale Infektion, entsteht verstärktes Schwitzen, um die Körperkerntemperatur abzusenken. Morgens zu schwitzen kann ein Indikator für einen febrilen Infekt sein.
  3. Auch Hormonschwankungen zählen zu möglichen Ursachen für morgendliches Schwitzen. Viele Frauen haben Hitzewallungen während den Jahren der Hormonumstellung. Morgendliche Schweißausbrüche sind bei dieser Personengruppe nicht ungewöhnlich.
  4. Auch eine Schilddrüsenüberfunktion kann das Schwitzen morgens im Bett begünstigen, wenn die Stoffwechselaktivitäten nach der nächtlichen Ruhephase durch den Sympathikus angeregt werden. Der Stoffwechsel arbeitet auf Hochtouren und morgendliche Schweißausbrüche sind die Folge.
  5. Eine weitere Ursache schweißgebadet aufzuwachen, kann Diabetes sein. Fällt der Zuckerwert nachts zu stark ab, reagiert der Körper auf die Hypoglykämie mit starkem Schwitzen während der Nacht oder morgens beim Aufstehen.
  6. Psychische Störungen als Auslöser von Schweißattacken am Morgen werden gerne tabuisiert. Doch auch privater Druck, Ängste vor Trennung oder Verlust und sonstige starke emotionale Regungen können zu Schwitzen nach dem Aufwachen führen. Die Emotionen regen eine erhöhte Ausschüttung von Hormonen an, die zu morgendlichen Schweißausbrüchen führen.
  7. Auch Krebserkrankungen können mit Schweißausbrüchen einhergehen. Sie sind jedoch eine sehr seltene Ursache für isoliertes starkes Schwitzen morgens nach dem Aufwachen.

Bei Verdacht, dass Ihr morgendliches Schwitzen mit einer Krankheit zusammenhängen könnte, sollten Sie immer ärztlichen Rat suchen!

Wo und wie viel Schweiß nachts bzw. morgens sind normal?

Grundsätzlich gilt: Morgendliches Schwitzen am Kopf, Gesicht und Körper sind normal. Da nachts der Körper von einer Decke bedeckt wird, versucht der Organismus vor allem über den Kopf überschüssige Wärme loszuwerden. Aus diesem Grund kann es morgens zu Schwitzen im Gesicht kommen. Schweißausbrüche können jeden betreffen und sind meist harmlos. Ungewöhnlich ist es, wenn Sie regelmäßig nach dem Aufwachen schwitzen und nachts nicht mehr richtig schlafen können, dann sollten Sie zur Sicherheit ärztlichen Rat suchen und den Befund abklären lassen.

Unsere Tipps gegen Schwitzen in der Nacht

Gewährleisten Sie ein optimales Raumklima von 16 bis 19 Grad. Weiter sollte auf Alkohol, scharfes Essen und Nikotin vor dem Schlafen verzichtet werden. Probieren Sie, ob Ihnen Salbeitee hilft, er ist ein altes Hausmittel gegen übermäßige Schweißproduktion. Wir raten zu einer modernen kosmetischen Lösung, einem Antitranspirant-Schaum, welcher am gesamten Körper angewendet werden kann. So können selbst morgendliche Schweißausbrüche am Kopf oder sonstigen Körperstellen gut reguliert werden.


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