Homöopathie bei nervösem Schwitzen – Allgemeine Informationen

Oft kommen wir in Situationen, welche Stress, Anspannung oder Nervosität auslösen. Obwohl diese Momente an sich schon unangenehm sind, kommt oft nervöses Schwitzen in den Achseln, auf den Händen oder am Kopf hinzu. Dies kann die Situation emotional noch weiter verschlimmern, weswegen viele Menschen Deodorants oder Antitranspirantien nutzen. Einige Schwören aber auch auf homöopathische Mittel zur Bekämpfung von nervösem Schwitzen, obwohl deren Wirkung nicht wissenschaftlich erweisen ist. In diesem Artikel stellen wir die homöopathische Behandlung kurz vor.

Homöopathie gegen Schwitzen

Von juefraphoto Adobe Stock

Was ist Homöopathie?

Die Homöopathie, auch homöopathische Medizin genannt, ist ein in Deutschland vor über 200 Jahren entwickeltes medizinisches System. Es basiert auf zwei seltsam anmutenden Theorien.

Als erstes soll das "Ähnlichkeitsprinzip" genannt werden. Dies basiert auf der Vorstellung, dass eine Krankheit könne durch eine Substanz geheilt werden, die bei gesunden Menschen ähnliche Symptome hervorrufen würde, wie die, die bei dem jeweils kranken Menschen existieren. Das "Gesetz der Mindestdosis" geht auf der anderen Seite davon aus, dass je niedriger die Dosis eines Wirkstoffes ist, desto wirksamer wird das daraus gewonnene Medikament. Viele homöopathische Produkte sind so verdünnt, dass keine Moleküle der ursprünglichen Substanz zurückbleiben. Die Energie des ursprünglichen Wirkstoffes bleibt jedoch laut Theorie in der Verdünnung erhalten und steigert sich immer weiter.

Homöopathische Produkte stammen von Pflanzen (wie roten Zwiebeln, Arnika, Bergkräutern, Giftefeu, tödlichem Nachtschatten und Brennnessel), Mineralien (wie weißes Arsen) oder Tieren (wie fein gemahlene Bienen). Homöopathische Produkte werden häufig als Zuckerpellets hergestellt, die unter die Zunge gelegt werden. Sie können auch in anderen Formen vorliegen, wie Salben, Gele, Tropfen, Cremes und Tabletten. Die Behandlungen sind „individuell“ oder auf jede Person zugeschnitten. In der Homöopathie ist es grundsätzlich üblich, dass verschiedene Personen mit derselben Erkrankung unterschiedliche Behandlungen erhalten - je nach Ursache der Erkrankung.

Welche homöopathischen Mittel gibt es gegen nervöses Schwitzen?

Da nervöses Schwitzen meist mehrere Ursachen besitzt, wird häufig ein homöopathisches Komplexmittel aus mehreren Wirkstoffen verwendet. Ein beliebtes homöopathisches Mittel gegen nervöses Schwitzen stellt beispielsweise „Jaborandi Pentarkan S“ dar, welches aus fünf Komponenten besteht. Diese sind Salvia officinalis, Jaborandi, Acidum sulfuricum, Mercurius solubilis Hahnemanni und Calcium carbonicum Hahnemanni. Häufig genutzte Potenzen sind zudem D6, D12, D30 oder C30. Grundsätzlich gilt wie bei herkömmlichen Medikamenten: Immer erst in Absprache mit einem Fachmann (in diesem Fall Homöopathen) Präparate aussuchen und einnehmen.

Tatsächliche Wirkung von Globuli und Co.

Viele Menschen sind verunsichert, ob die homöopathischen Mittel tatsächlich wirken. Da die Präparate aus starken Verdünnungen von Pflanzen und Naturalien bestehen, ist diese Frage gerechtfertigt. In der allgemeinen Medizin werden Medikamente mit einer teilweise starken Dosierung von synthetisch hergestellten Chemikalien genutzt. Diese mit homöopathischen Mitteln zu vergleichen, ist jedoch nicht zweckmäßig. Beide Heilungsvarianten beruhen auf grundsätzlich unterschiedliche Verfahren und beide haben ihre Berechtigung.

In einer beträchtlichen Anzahl von Studien wurde eine Wirksamkeit für homöopathische Mittel unter ganz bestimmten Voraussetzungen festgestellt. Daher kann die mögliche medizinische Wirksamkeit der Homöopathie unter bestimmten Umständen nicht ausgeschlossen werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass homöopathische Mittel unter allen Bedingungen wirksam sind. Dies gilt auch für die Verwendung von homöopathischen Medikamenten bei Tieren. Diese Präparate sind keine Wundersubstanzen. Sie lassen sich aber zum Detektieren von Schweißursachen nutzen. Bei ernsthaften Beschwerden wäre es aber grob fahrlässig nicht zusätzlich zur Allgemeinmedizin zurückzugreifen und seinen Hausarzt zurate zu ziehen.

Fazit zur Homöopathie bei nervösem Schwitzen

Insgesamt ist das Gebiet der Homöopathie stets bemüht, wirksame Methoden zur Krankheitsbekämpfung zu liefern. Eine Garantie auf Heilung können die Mittel aber nicht liefern. Aktuell existieren zudem wenige Präparate zur Behandlung von nervösem Schwitzen. Deshalb ist es zwar durchaus empfehlenswert, eine homöopathische Therapie gegen das Schwitzen auszuprobieren, vergessen Sie dabei aber nicht die Nutzung von traditionellen Mitteln der Schweißbekämpfung und informieren Sie bei starken Beschwerden in jedem Fall Ihren Arzt.


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