Allgemeine Informationen über den Einfluss der Hormone auf das Schwitzen bei Frauen. Hormonell bedingtes Schwitzen – Ursachen und Wissenswertes

Der weibliche Hormonhaushalt unterliegt im Laufe des Lebens starken Veränderungen. Damit verbunden sind viele Episoden vermehrten Schwitzens. Wir haben die Wichtigsten davon zusammengefasst.

Vermehrtes Schwitzen in der Pubertät und während der Menstruation

Es geht los mit der Pubertät, eine Zeit, in der sich der Körper drastisch verändert. Der Zeitraum vor der Menarche, die erste Menstruationsblutung, ist mit einem allmählichen Anstieg des Östrogenspiegels verbunden. Eine solche Zunahme der Östrogenaktivität löst eine Reihe von körperlichen Reaktionen aus. Hierzu kann unter anderem vermehrtes Schwitzen gehören. Schwankungen des Hormonspiegels und eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur in der Lutealphase (zweite Hälfte des Zyklus nach dem Eisprung) können zu Schweißausbrüchen führen, insbesondere nachts.

Schwitzen in der Schwangerschaft

Klappt es mit der Befruchtung und Einnistung der Eizelle, dann beginnt eine Schwangerschaft. Auch hier ist der ganze Körper im Einsatz. Schwitzen ist eine häufige Begleiterscheinung der Schwangerschaft. Hormonelle Veränderungen verwirren den Hypothalamus, den Bereich des Gehirns, der die Körpertemperatur reguliert, so dass er auch bei kühleren Temperaturen Wärme wahrnimmt. Das wird verstärkt durch eine Zunahme des Blutvolumens um etwa 2 Liter und der damit einhergehenden Erhöhung des Pulses. Ähnlich wie bei der Menstruation kommt es während der Schwangerschaft häufig zu übermäßigem Nachtschweiß, der auch nach der Geburt anhalten kann.

Hitzewallungen und Schwitzen in den Wechseljahren

Noch eine einschneidende Umstellung beginnt mit den Wechseljahren. Wieder haben die Hormone enormen Einfluss auf körperliche Veränderungen. Für viele Frauen gehören Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche zum Alltag, besonders in der Perimenopause, der Übergangszeit bis zur Menopause. Hitzeempfinden tritt auf, wenn der Östrogenspiegel sinkt und der Hypothalamus empfindlicher auf leichte Veränderungen der Körpertemperatur reagiert. Nimmt er wahr, dass der Körper zu warm ist, versucht er den Körper durch Schwitzen abzukühlen. Während dieser Phase kann sich auch der Körpergeruch verändern.

Hormonell bedingtes Schwitzen - Was hilft?

Der Hormonhaushalt befindet sich also immer im Wandel. Egal in welcher Phase des Lebens man ist, sollte man diese aber genießen können. Es gibt diverse Möglichkeiten die Belastung durch Begleiterscheinungen wie übermäßiges Schwitzen zu lindern.

Während sich der Körper im Laufe des Lebens an die unterschiedlichen Hormonspiegel anpasst, können Frauen Hitzewallungen und übermäßiges Schwitzen auf verschiedene Weise mildern. Einige bevorzugen sog. natürliche Alternativen; bspw. Globuli oder Salbei.

Helfen natürliche Methoden nicht, kann ein Antitranspirant oft schnelle und effektive Abhilfe schaffen.

Zu den drastischeren Lösungen gehört das Entfernen der Schweißdrüsen. Dies ist jedoch eine invasive Option, die nur in Absprache mit medizinischen Fachleuten in Erwägung gezogen werden sollte.

Veröffentlicht durch: Marianne Liyayi
Erstellt am: 4. Mai 2022
Prüfzyklus: jährlich
Antitranspirant Experten
Redaktionsteam: M.Sc. Sophie Forreiter, M.A. Oxana Zhuravkova, M.Sc. Marianne Liyayi
Lektor: Prof. Dr. Michael Habs

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