Veränderter Körpergeruch in den Wechseljahren: Ein normaler Prozess

Mit dem 40. Lebensjahr können die Wechseljahre eintreten. Oft beginnen sie jedoch ein wenig später – durchschnittlich mit 47 Jahren. Sie gehen mit einer immensen Hormonumstellung einher, die sich auf unterschiedliche Weise zeigen kann.

Veränderter Körpergeruch in den Wechseljahren

Von fizkes – stock.adobe.com

So berichten einige Frauen beispielsweise von einem veränderten Körpergeruch in den Wechseljahren. Mit diesem Phänomen wollen wir uns in diesem Text auseinandersetzen.

Die Wechseljahre: Eine große Hormonumstellung

Mit Eintritt der Wechseljahre nehmen die Phasen ab, in denen die Frau einen Eisprung hat. Dementsprechend werden die Abstände zwischen jeder Menstruation immer größer. Zumeist um das 51. Lebensjahr fahren die Eierstöcke ihre Aktivität komplett zurück und stellen letztlich keine weiblichen Hormone mehr her. Auf natürlichem Weg schwanger zu werden, ist nun unmöglich. All dies geht mit einer immensen Hormonumstellung einher. Manche Frauen berichten, dass sie die Symptome des Östrogenmangels sehr deutlich spüren - andere leiden weniger darunter.

Veränderter Körpergeruch der Wechseljahre: Warum und wann tritt er auf?

Das Gefühl, in den Wechseljahren plötzlich nach abgestandenem Sekt zu riechen, belastet viele Frauen. Der Hintergrund dieser Empfindung liegt in den Hormonen. Zum einen können sie eine Achterbahnfahrt aus Schwitzen und Frösteln bewirken. Zum anderen verändern die Hormone den Körpergeruch. Dies hatten sie bereits in der Pubertät getan. Jetzt tun sie es erneut. Durch die möglichen Hitzewallungen nimmt die Frau den Schweiß noch stärker wahr und damit auch den veränderten Körpergeruch in den Wechseljahren.

Die Schweißproduktion in den Wechseljahren: Hitzewallungen sind ein häufiges Symptom

Gerade zu Beginn der Wechseljahre sind Hitzewallungen ein häufiges Symptom für die Hormonumstellung. Im Durchschnitt tritt dieses Symptom für einen Zeitraum von rund fünf Jahren auf. Wer darunter sehr leidet oder glaubt, das starke Schwitzen hätte noch einen anderen Grund, sollte einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen. Die Fachkraft kann dann anhand einer Hormonuntersuchung feststellen, inwiefern die Wechseljahre bereits eingetreten sind.

Unabhängig von der Diagnose bietet es sich grundsätzlich an, bei starkem Schweiß Befall ein leistungsstarkes Antitranspirant zu nutzen. Es verringert die Schweißproduktion und reduziert damit automatisch auch den unangenehmen Körpergeruch in den Wechseljahren. Auch die feuchten Schweißflecken auf der Bekleidung lassen sich so verhindern, was ebenfalls das Wohlbefinden stärken kann.

Schweißproduktion bei Hitzewallungen: Die typischen Merkmale

Nachtschweiß kommt in den Wechseljahren ebenso häufig vor wie Hitzewallungen am Tag, ohne dass es dafür äußere Gründe wie eine große Hitze oder eine starke körperliche Anstrengung gibt. Das starke Schwitzen wird vielfach als Hitzewelle beschrieben, die sich vom Gesicht über den Hals auf den Oberkörper ausbreitet. Das Gesicht wird rot und Schweißausbrüche treten ein, die über Minuten anhalten können. Dann kommt das Frösteln. Zumeist reduzieren sich mit den Jahren die Hitzewallungen merklich.

Was passiert nach den Wechseljahren?

Der veränderte Körpergeruch in den Wechseljahren bleibt nicht bis zum Lebensende bestehen. Wenn die Wechseljahre langsam abklingen, verschwindet auch er mit der Zeit. Jetzt riecht der Schweiß wieder ein wenig anders. Das liegt daran, dass der Hormonhaushalt sich nun final umgestellt hat. Das Ende der Wechseljahre ist statistisch gesehen der Startschuss für ein neues volles Drittel des Lebens. Viele Frauen berichten, dass alle Beschwerden der Wechseljahre verschwunden sind. Sie fühlen sich nun besonders wohl in ihrem Körper, schwitzen nur noch moderat und haben an Selbstsicherheit gewonnen. Auf der anderen Seite nimmt die Energie ein wenig ab, weswegen gelegentliche Ruhepausen ratsam sind.

Der Körper verbraucht nun auch weniger Kalorien. Ärzte gehen davon aus, dass sich der Kalorienbedarf pro Tag um rund 300 Kilokalorien senkt. Deshalb ist es nicht selten, dass Frauen nach den Wechseljahren kleine Pölsterchen ansetzen, wenn sie die Ernährung nicht umstellen oder mehr Sport treiben. Mit der Schweißproduktion sollten Sie nach den Wechseljahren allerdings keine großen Probleme mehr haben.


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