Globuli gegen Schwitzen – Allgemeine Informationen

Seit Jahren suchen Menschen verstärkt nach natürlichen Alternativen zur herkömmlichen Medizin. Ein beliebtes Themengebiet stellt dabei der Kampf gegen das Schwitzen dar. Dabei stoßen immer mehr Menschen auf Homöopathie und die Nutzung von Globuli gegen übermäßiges Schwitzen. Der Frage, ob Globuli bei übermäßigem Schwitzen helfen, wollen wie hier nachgehen.

Homöopathie gegen Schwitzen

Was sind Homöopathie und Globulis?

Die Homöopathie ist eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, die einer eigenständigen Lehre folgt, sie ist mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen nicht in Einklang zu bringen. Seit über 200 Jahren existiert die Homöopathie zunächst in Deutschland und hat heute auch weltweit viele Anhänger. Grundsätzlich basiert sie auf zwei Theorien:

  • Auf dem "Gesetz der Mindestdosis": Dieses besagt, dass je geringer das Präparates dosiert ist, desto wirksamer ist es. Viele homöopathische Globuli sind so stark verdünnt, dass kein Molekül der ursprünglichen Substanz zurückbleibt. Die Energie des Ausgangsstoffes bleibt der Theorie nach jedoch in der Verdünnung erhalten und potenziert sich mit jedem Verdünnungsschritt weiter.
  • Auf dem "Ähnlichkeitsprinzip": Dieses besagt, dass Krankheiten durch Homöopathika behandelt werden sollen, die aus einer Substanz hergestellt wurden, welche bei einer gesunden Person genau die Symptome auslösen würde, über die der Kranke klagt.

Globuli werden aus Pflanzenteilen, Mineralien oder tierischem Material hergestellt. Globuli sind Streukügelchen, die vorwiegend aus Milchzucker bestehen. Auch andere Darreichungsformen wie Salben und Tinkturen werden angeboten. Grundsätzlich ist die Auswahl der passenden Globuli abhängig vom Individuum und dessen gesundheitlichen Problemen, die nach der Ursache und der Lokalisation zu charakterisieren sind.

Welche Globuli sollen bei starkem Schwitzen helfen?

Nun stellt sich die Frage, welche Globuli bei starkem Schwitzen zu nutzen sind. Nach der homöopathischen Lehre sollte vor der Wahl passender Globuli bekannt sein, was die Schweißproduktion überhaupt begünstigt. Denn starkes Schwitzen kann durch verschiedene Faktoren wie Krankheiten, Stress oder hormonelle Schwankungen ausgelöst werden. Hier haben wir ein paar homöopathische Mittel aufgeführt, die Homöopathen anwenden:

  • Treten die Schweißausbrüche in Kombination mit Hitzewallungen, Kreislaufstörungen und nervösen Herzbeschwerden auf, wird „Cimicifuga“ empfohlen. Die Potenz (Verdünnung) D12 wird dreimal mal täglich mit je fünf Globuli eingenommen.
  • Bei starkem Schwitzen in Kombination mit folgendem Frösteln, Erschöpfung und Migräne kann ein Homöopathikum aus „Sepia“ eingesetzt werden.
  • Der Wirkstoff „Ignatia“ soll bei starkem Schwitzen mit innerer Unruhe, Migräne und Stimmungswechseln Linderung verschaffen.

Je nach Schweißart und zugrunde liegender Ursache muss das passende Präparat gewählt werden. Die Wirkung der Globuli kann durch Veränderungen im Lebensstil verbessert oder verschlechtert werden. Grundsätzlich gilt, wie bei herkömmlichen Medikamenten: Präparate sollten vor der Einnahme immer in Absprache mit Fachleuten (in diesem Fall einem Homöopathen) bestimmt werden.

Tatsächliche Wirkung von Globuli und Co.

Oft wird die Wirksamkeit von Globuli angezweifelt, weil die Biowissenschaften davon ausgehen, dass stoffliche Interaktionen zwischen Wirkstoffen und dem Körper erforderlich sind um Wirkungen auszulösen. Tatsächlich werden viele homöopathische Präparate in Verdünnungen angeboten, in denen kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr vorhanden ist.

Die wissenschaftlichen Grundlagen der Homöopathika werden seit Jahren kontrovers diskutiert. Homöopathen und Anwender loben ihre Medizin als beste Methode und verweisen auf regelmäßigen Erfolge in der Krankheitsbewältigung. Viele Naturwissenschaftler und Ärzte lehnen die Homöopathie ab, weil keine guten klinischen Studien vorliegen, die eine Wirksamkeit belegen, die über die Erfolgsrate mit Placebo-Therapie hinausgehen. Die Homöopathie hat ihren Stellenwert bei Befindlichkeitsstörungen und leichten Erkrankungen, sie kann ergänzend angewendet werden zu schulmedizinischen Therapien. Nicht zum Einsatz kommen sollte sie als Alternative zur Leitlinientherapie bei ernsten oder lebensbedrohenden Erkrankungen ergänzend an.

Wo finde ich Globuli gegen starkes Schwitzen?

Globuli können im Internet oder in der Apotheke gefunden werden. Stark verdünnte Präparate sind meist frei verkäuflich, während die weniger verdünnten Versionen apothekenpflichtig sind. Die Auswahl des richtigen Produkts ist schwierig. Homöopathische Ärzte brauchen, wenn sie zum ersten Mal die Krankengeschichte erheben, oft über eine Stunde, um den Patienten und seine Situation zu erfassen. Deswegen sollten vor allem bei der Selbstmedikation Anfänger einen Homöopathen oder einen Apotheker aufsuchen. Dort erhalten Sie eine Beratung und Hilfe das Präparat zu finden, welches für Ihre Probleme passend ist.

Gegen Schwitzen empfehlen wir zusätzlich die Nutzung eines Deodorants oder eines Antitranspirants.


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