Typische Gründe & Tipps gegen Schwitzen unter der Brust

Das Schwitzen unter der Brust ist ein Problem, von dem viele Frauen berichten. Unschöne Schweißflecken zeichnen sich dadurch oft auf der Oberbekleidung ab. Manchmal erkrankt deswegen sogar die Haut. Hier finden Sie Ursachen, Wissenswertes und Tipps rund um das Thema Schwitzen unter den Brüsten.

Schwitzen unter der Brust » Ursachen, Wissenswertes & Tipps

Photo by Pat Kwon on Unsplash

Schwitzen unter der Brust: Ursachen für die lästige Schweißproduktion

Häufig ist das Schwitzen unter und das Schwitzen zwischen der Brust ein natürlicher Vorgang. Der Grund dafür, dass es an dieser Körperstelle vermehrt auftritt, kann in den dortigen Hautfalten liegen, die gegeneinander reiben. Insbesondere bei warmen Außentemperaturen oder beim Sport entsteht nun eine große Wärme. Der Körper versucht, den Hitzestau durch eine Schweißabsonderung zu regulieren. Auch zu dicke bzw. synthetische Bekleidung kann zur Hitzebildung beitragen.

Bei manchen Frauen ist dieses Schwitzen vermehrt in der Schwangerschaft, nach der Geburt oder in den Wechseljahren sowie während der Menstruation zu beobachten. Die Ursache dafür liegt in der immensen Hormonumstellung, die der Körper in dieser Zeit durchmacht. Unter Umständen kann das Schwitzen allerdings auch ein Krankheitssymptom sein. Lassen sich keine offensichtlichen Gründe finden oder halten die Beschwerden über einen längeren Zeitraum an, kann eine Ursachenabklärung beim Arzt ratsam sein.

Starkes Schwitzen unter der Brust: Mögliche Begleiterscheinungen

Ein starkes Schwitzen unter der Brust kann bei der Betroffenen Schamgefühle auslösen. Bei einigen ist dieses Gefühl so stark, dass sie sich bei der Kleiderwahl erheblich einschränken und ihr Wohlfühlen mit dem eigenen Körper gestört wird. Doch die vermehrte Schweißproduktion kann auch gesundheitliche Konsequenzen haben. Der Schweiß verursacht ein feuchtes Milieu und weicht die Haut auf. So entsteht ein optimaler Nährboden für Keime, die das Hautbild schädigen können. So können die ständige Feuchtigkeit und die Wärme Hitzepickel, gefährliche Ausschläge und langwierige Pilzinfektionen ausbilden. Sogar die Bildung von Wundbrand ist möglich, der eine aufwendige Therapie erforderlich machen kann.

Wie lässt sich das Schwitzen reduzieren?

Folgende fünf Tipps zeigen auf, was gegen ein starkes Schwitzen im Brustbereich und den Schweißgeruch helfen kann. Hierbei ist zu beachten, dass einige Tipps tatsächlich die Schweißproduktion verringern können. Bei anderen Tipps hingegen geht es vor allem um die Bekämpfung des Schweißgeruchs bzw. die optimale Absorption der Körperflüssigkeit.

Die 5 besten Tipps gegen Brustschweiß

  1. Deo auftragen: Deos können vor allem dabei helfen, die Geruchsentwicklung zu minimieren.
  2. Antitranspirante verwenden: Antitranspirante können die Schweißbildung sehr effektiv hemmen. Der Vorteil ist, dass diese nur über einen gewissen Zeitraum abends aufgetragen werden müssen, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Wichtig: Antitranspirante müssen nicht wie Deodorante täglich angewendet werden.
  3. Babypuder: Das Puder kann die Haut austrocknen und so den Schweiß minimieren. Der Effekt hält jedoch nur zwei bis drei Stunden.
  4. BHs aus Baumwollmaterialien: Baumwolle kann den Schweiß besser aufnehmen. Darüber hinaus verringert sich so ein wenig die Schweißbildung.
  5. Salbeitee: Salbeitee enthält Wirkstoffen, die die Schweißproduktion im Allgemeinen reduzieren können. Dafür muss der Tee allerdings regelmäßig getrunken werden.

Gegen das übermäßige Schwitzen gibt es Hilfe

Eine starke Schweißbildung unter der Brust ist lästig und kann sogar Hautirritationen bis hin zu Hautinfektionen und Hautkrankheiten begünstigen. Die aufgeführten Tipps können Abhilfe verschaffen. Selbstverständlich tritt ein übermäßiges Schwitzen nicht nur in den Falten unter der Brust oder im Brustzwischenraum auf, sondern ebenso an anderen Körperregionen. Unangenehm ist ebenfalls das Schwitzen im Intimbereich, welches zudem Infektionen bewirken kann. Ein gängiges Problem sind Schweißfüße, die eine Ursache für Fußpilz sein können und intensiv riechen. Doch auch für diese Probleme gibt es die passenden Präparate, die sehr gut helfen können.

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