Ursachen
Schwitzen im Intimbereich: Welche Kleidung wirklich hilft
Die Kleidung kann eine verstärkte Schweißbildung im Genitalbereich begünstigen. Synthetische Stoffe mit geringer Atmungsaktivität oder Satin, der bei Unterwäsche zwar optisch ansprechend ist, Feuchtigkeit jedoch nur unzureichend nach außen transportiert, sollten daher vermieden werden. Stattdessen empfiehlt sich Unterwäsche aus Baumwolle oder Merinowolle. Diese Materialien nehmen Schweiß besser auf und leiten ihn nach außen ab, wodurch sich unangenehme Gerüche im Genitalbereich reduzieren lassen.
Wärme, Reibung und Sitzen: Häufige Ursachen für Intimschwitzen
Viele Menschen haben bereits festgestellt, dass es beim Radfahren zu verstärktem Schwitzen am Po kommt, das sich bis in den Intimbereich ausbreiten kann. Das liegt häufig daran, dass Po und Intimbereich engen Kontakt zum Fahrradsattel haben und kontinuierlich daran reiben. Zudem kann der Sattel die Wärme stauen. Ein ähnlicher Effekt entsteht, wenn häufig mit überschlagenen Beinen gesessen wird. Das mag bequem wirken und optisch ansprechend sein, schränkt jedoch die Atmungsaktivität der Kleidung ein und begünstigt einen Wärmestau. Auf diese Weise kann ebenfalls unangenehmes Schwitzen zwischen den Beinen entstehen.
Haare
Mögliche Konsequenzen aus dem starken Schwitzen im Intimbereich
Starkes Schwitzen im Schritt kann sich bei Frauen negativ auf die Gesundheit auswirken. Die Scheidenflora kann dadurch aus dem Gleichgewicht geraten, was wiederum bestimmte Erkrankungen begünstigen kann. So kann ein unangenehmer Geruch im Intimbereich beispielsweise durch eine bakterielle Vaginose verursacht werden. Zudem kann starkes Schwitzen im Intimbereich bei Frauen die Entstehung eines Scheidenpilzes begünstigen. Dieser ist zwar meist geruchsneutral, kann jedoch mit hartnäckigem Juckreiz und Schmerzen einhergehen.
Sowohl die bakterielle Vaginose als auch der Scheidenpilz, die durch starkes Schwitzen zwischen den Beinen begünstigt werden können, lassen sich ärztlich gut diagnostizieren und behandeln. Werden sie jedoch nicht konsequent therapiert, können sie einen langwierigen Verlauf nehmen oder chronisch werden.
Folgen des extremen Schwitzens zwischen den Beinen: Ekzeme
Unabhängig davon, ob starkes Schwitzen die Leiste eines Mannes oder die Intimregion einer Frau betrifft: Die dauerhafte Feuchtigkeit kann Ekzeme begünstigen. Häufig liegen diesen Hautveränderungen Hefepilz- oder bakterielle Infektionen zugrunde, die eine medikamentöse Behandlung erforderlich machen. Erkennbar sind solche Ekzeme unter anderem an geröteten Hautstellen, Juckreiz, Knötchen oder Bläschen sowie feinen, fettigen Schuppen.
Übermäßiges Schwitzen im Genitalbereich: die Psyche leidet oft
Häufig geht starkes Schwitzen im Intimbereich mit Juckreiz einher. Schweißflecken können sich auf der Kleidung abzeichnen, zudem kann ein unangenehmer Körpergeruch im Genitalbereich entstehen. Einige Betroffene reagieren darauf mit Vermeidungsstrategien: Sie meiden bei großer Hitze die Öffentlichkeit, treiben Sport nur noch zu Hause oder wählen gezielt Kleidung, mit der sich Schweißflecken besser kaschieren lassen.
Während sich starkes Schwitzen im Schritt vor der Allgemeinheit oft verbergen lässt, fällt dies in der Partnerschaft deutlich schwerer. Viele Betroffene schämen sich für das Schwitzen im Intimbereich und den damit verbundenen Geruch. In der Folge ziehen sich manche von ihrem geliebten Menschen zurück. Entsteht durch das Schwitzen ein unangenehmer Geruch, wird körperliche Nähe häufig als belastend empfunden und Distanz gesucht. Gelingt es nicht, offen über das Thema Schwitzen im Intimbereich zu sprechen, können partnerschaftliche Konflikte entstehen. Ausreden stoßen dann auf Unverständnis, und gegenseitige Vorwürfe können die Beziehung zusätzlich belasten.
Übermäßiges Schwitzen zwischen Beinen: das kann helfen
Ist das Schwitzen zwischen den Beinen sehr stark, können verschiedene Maßnahmen helfen, das Problem einzudämmen. Das Rasieren der betroffenen Körperstellen, der Verzicht auf bestimmte schweißfördernde Lebensmittel sowie die Wahl atmungsaktiver Kleidung können dabei unterstützend wirken. Bei starkem Schwitzen am Po kann zudem eine Gewichtsabnahme hilfreich sein, da sie die Anzahl der Hautfalten reduziert.
Darüber hinaus stehen Antitranspirante zur Verfügung, etwa der Sweat-Off sensitive Antitranspirant Schaum. Dieses Antitranspirant kann die erhöhte Schweißproduktion gezielt regulieren. Wird im Schritt weniger Schweiß gebildet, verringert sich in der Regel auch die Entstehung unangenehmer Gerüche.
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