Schweißfüße in und nach der Schwangerschaft: Schnelle Hilfe für Betroffene

So schön wie die Schwangerschaft und die Zeit danach auch ist, manchmal haben sie unangenehme Begleiterscheinungen. Dazu gehören die Schweißfüße, die das Wohlbefinden stark einschränken können. Durch den Fußschweiß kann die Haut sogar aufreißen, wodurch sich das Risiko auf Infektionen erhöht. Hier sind hilfreiche Tipps, was gegen Schweißfüße in, nach und während der Schwangerschaft getan werden kann. Doch wenden wir uns erst einmal der Frage zu, warum die schwitzigen Füße überhaupt vermehrt in der Schwangerschaft auftreten.

Schweißfüße in und nach der Schwangerschaft

Photo by Lucrezia Carnelos on Unsplash

Wieso habe ich schwitzige Füße in der Schwangerschaft?

Schwitzige Füße in der Schwangerschaft sind keine Seltenheit. Der Grund dafür ist oft eine Hormonumstellung. Der ganze Körper ist darauf ausgerichtet, das ungeborene Kind bestmöglich zu versorgen und sich auf die Geburt fortzubereiten. Eine stärkere Durchblutung ist die Folge, die sich unter anderem durch heiße Füße zeigen kann. Manche Frauen berichten gleichzeitig von einem frischeren, rosigeren Teint, der sich ebenfalls in der stärkeren Durchblutung begründet.

Ein weiterer klassischer Grund für Schweißfüße in der Schwangerschaft liegt im erhöhten Energieaufwand der werdenden Mutter. Insbesondere in den letzten Schwangerschaftswochen müssen Kreislauf und Stoffwechsel auf Hochtouren arbeiten. Der Vorgang erweitert die Gefäße und kann ein Schwitzen an den Füßen provozieren.

Schweißfüße nach der Schwangerschaft: Wieso schwitzen die Füße immer noch?

Viele der Schwangerschaftssymptome verschwinden nach der Geburt schnell wieder. Andere hingegen bleiben für weitere Wochen bestehen oder bilden sich gar erst aus. Dazu gehören auch die Schweißfüße nach der Schwangerschaft.

Nach der Schwangerschaft ist der weibliche Körper erneut einem drastischen Wandel unterworfen. Während der Schwangerschaft hat die Plazenta viele Hormone produziert. Nach der Geburt ist sie allerdings weg. Diesen raschen Hormonverlust muss der Körper erst einmal verarbeiten. Der Östrogenspiegel sackt ab, was sich unter anderem in einem starken Schwitzen zeigen kann. Da an den Füßen sehr viele Schweißdrüsen sitzen, können gerade sie besonders viel Schweiß absondern.

Was kann helfen?

Hier einige Tipps, wie Sie Schweißfüße in den Schwangerschaftsphasen bekämpfen können:

  • Tägliches Waschen der Füße.
  • Tragen von bequemen Schuhen aus atmungsaktiven Materialien.
  • Socken und Strümpfe aus Naturfasern anziehen.
  • Fußbäder mit Teebaumöl, Apfelessig oder Salbei durchführen.
  • Einsprühen der Füße mit Fußdeos gegen einen unangenehmen Schweißgeruch.
  • Minimierung der Schweißproduktion nach der Schwangerschaft durch den Einsatz von Antitranspirantien. Sweat-Off Antitranspirant kann während der Schwangerschaft und Stillzeit ohne Probleme angewendet werden. Dennoch empfiehlt Prof. Dr. med. Raulin in dieser Zeit alles zu vermeiden, was nicht unbedingt notwendig ist.

Vorsicht bei diesen Inhaltsstoffen in Fußcremes in der Schwangerschaft!

Schwangere und auch Stillende sollten nicht irgendwelche Produkte für die Füße verwenden, denn bestimmte Inhaltsstoffe können den eigenen Körper und den des Embryos oder Neugeborenen schädigen. Hierzu zählen unter anderem Phthalate, Alkohole, Farbstoffe, Konservierungsmittel, Duftstoffe und Triclosan.

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