Saurer Schweiß: Ursachen und Mittel zur Bekämpfung

Das Phänomen des säuerlichen Schweißes ist vielen Menschen bekannt: Man kann sich selbst kaum noch „riechen“, weil der Körpergeruch eine extrem unangenehme saure Note hat. Dieser saure Schweiß kann verschiedene Ursachen haben. Er lässt sich mit bewährten Mitteln gegen die Schweißbildung jedoch im Allgemeinen gut bekämpfen. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Text.

Saurer Schweiß

© triocean / Adobe Stock

Saurer Schweiß: Was ist das?

Saurer Schweißgeruch kann an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten: Unter den Achseln, an Händen und Füßen oder auch auf Brust oder Rücken. Wahrnehmbar ist dabei ein deutlicher saurer Geruch, ausgelöst durch starkes Schwitzen oder anderweitig bedingte Schweißbildung. Saurer Schweiß kann vielfältige Ursachen haben.

Ursachen für sauren Schweiß

Die meisten Ursachen von saurem Schweiß sind ungefährlich. So ist sauer riechender Schweiß beispielsweise häufig die Folge des Verzehrs bestimmter Nahrungsmittel. Dazu zählen unter anderem Zwiebeln, Knoblauch, Kohl oder Rettich. Säuerlicher Schweißgeruch wird von Experten, die sich mit dem Säure-Basen-Haushalt beschäftigen, oft auch auf eine Übersäuerung des Körpers zurückgeführt. Körpergeruch durch Übersäuerung lässt sich in vielen Fällen durch eine Ernährungsumstellung ausgleichen.

Saurer Schweiß kann zudem hormonell bedingt sein. Aus diesem Grund riecht der Schweiß von Frauen auch generell säuerlicher als der von Männern. Denn der typischerweise eher beißende Körpergeruch beim Mann wird entscheidend beeinflusst vom Hormon Testosteron – während der säuerliche Schweißgeruch bei Frauen unter anderem auf den Einfluss von Östrogen zurückzuführen ist.

Saurer Schweiß als Krankheitsanzeichen

Wenn der Schweiß sauer riecht, kann neben der Ernährung oder den Hormonen jedoch auch eine Krankheit dahinter stecken. So gibt es eine Leberstörung, die einen fischigen Schweißgeruch hervorruft: Das TMAU-Syndrom, eine Stoffwechselerkrankung. Auch Funktionsstörungen der Schilddrüse können Ursache für sauren Schweiß sein. Dieser geht oft mit einer Unterfunktion der Schilddrüse einher. Ein in Richtung Urin gehender, säuerlicher Schweißgeruch kann auf eine gefährliche Nierenerkrankung hinweisen. Deswegen sollten Sie gut in Ihren Körper hineinhören. Wenn sich die Symptome besonders stark oder plötzlich auftreten, sollen Sie zur Sicherheit einen Arzt konsultieren.

Saurer Schweiß in der Nacht

Menschen, die zu übermäßigem Schwitzen neigen, leiden häufig auch unter Nachtschweiß. Ähnlich wie der tagsüber produzierte Schweiß kann auch dieses Schwitzen in saurem Körpergeruch resultieren. Dies ist besonders unangenehm, weil in vielen Fällen das gesamte Bettzeug den sauren Geruch annimmt. Saurer Nachtschweiß tritt zudem verstärkt aufgrund von Problemen wie Infektionen oder auch Stress auf.

Behandlung des sauren Körpergeruchs

Saurer Schweiß lässt sich im Grunde mit denselben Mitteln bekämpfen wie alle anderen schweißbedingten Gerüche: Mit parfümierten Deos einerseits und Mitteln gegen die Schweißbildung andererseits. Letztere sorgen dafür, dass weniger Schweiß gebildet wird und dadurch auch die Geruchsbildung gemildert oder sogar gestoppt wird. Bewährt haben sich für diesen Zweck vor allem Antitranspirante, die durch natürliche Reaktion dafür sorgen, dass die Schweißdrüsen abgedichtet werden. Deos mit Duftstoffen können bei saurem Schweißgeruch hingegen helfen, indem sie die unangenehmen Geruchsnoten mit wohlriechenden Alternativen überdecken.

Hausmittel gegen sauren Schweiß

Um sich von sauer riechendem Schweiß zu befreien, kann man es auch mit Hausmitteln versuchen. Bekannt sind beispielsweise Salbei, Apfelessig, Zitrone, Ingwer und Natron als Hausmittel gegen das Schwitzen. Diese können zum einen durch die enthaltenen Duftstoffe gegen den Körpergeruch helfen und zum anderen durch ihre schweißhemmende Wirkung. In der Regel sind Mittel aus der Kosmetikbranche aber wirksamer.

Fazit: Saurer Schweiß lässt sich bekämpfen

Je nach Ursache lässt sich saurer Schweiß auf verschiedene Arten bekämpfen. Liegt dem unangenehm säuerlichen Körpergeruch eine Übersäuerung des Organismus oder der Verzehr bestimmter Lebensmittel zugrunde, hilft oft eine Nahrungsergänzung oder -umstellung. Bei hormonellem, stress- oder krankheitsbedingtem Schwitzen empfiehlt es sich hingegen, einen Experten zur Klärung der Ursachen hinzuzuziehen.

Eindämmen lässt sich die Schweißbildung in jedem Fall am besten mit einem Antitranspirant wie dem Sweat-Off Antitranspirant Roll-On. Die Wirkung basiert auf den adstringierenden Effekten der Inhaltsstoffe der Antitranspirante: Sie sorgen dafür, dass die Schweißdrüsen abgedichtet werden. Dafür ist allerdings die regelmäßige Anwendung notwendig.


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