Deo mit oder ohne Aluminium: Was hilft gegen starkes Schwitzen?

Beim Kampf gegen Schweißbildung stellt sich für viele Nutzer die berühmte Gretchenfrage: “Sollte ich lieber ein Deopräparat mit oder ohne Aluminium einsetzen?”

Deo mit oder ohne Aluminium?

© fizkes – stock.adobe.com

Dass es auf diese Frage keine einfache und für alle Anwender gültige Antwort gibt, zeigt sich bei einer kurzen Recherche zu diesem Thema. Als Regel gilt: Deodorante sollen den unangenehmen Geruch nehmen, Antitranspirante das Schwitzen. Wenn Deos Metallsalze in wirksamer Dosierung enthalten, sind es Antitranspirante. Wenn Deos als Deos wirken und auch Aluminium enthalten, sollte man genauer hinsehen. Denn Deos mit oder ohne Aluminium haben gänzlich unterschiedliche Wirkungsweisen – und spielen daher in unterschiedlichen Szenarien ihre Stärken aus. Welche genau, erfahren Sie in diesem Text.

Deos ohne Aluminium

Deos ohne Aluminium haben in den letzten Jahren deutlich an Beliebtheit gewonnen. Grund ist die Skepsis gegenüber der Verwendung von Aluminium in Kosmetika zur Hautpflege. Bislang gibt es keinerlei konkrete Nachweise gesundheitsschädigender Auswirkungen von in Deos enthaltenen Aluminiumsalzen, doch der Trend unter den Nutzern geht dennoch eher zu Deos ohne Aluminium.

Wirkung der Deos ohne Aluminium

Deos ohne Aluminium wirken nicht gegen den eigentlichen Schweißfluss, sondern gegen den unangenehmen Schweißgeruch. Dafür sorgen die antibakteriellen Inhaltsstoffe, die die auf der Haut aktiven Bakterien am Zersetzen des Schweißes hindern und meist das Parfum, das den unangenehmen Geruch des zersetzten Schweißes überlagert. Denn erst durch diese Zersetzungsprozesse entsteht der Schweißgeruch überhaupt. Erhältlich sind solche Deos in allen Preislagen – No-Name-Produkte sind schon für unter zwei Euro pro Stick im Handel zu finden.

Deos mit Aluminium und Antitranspirante

Deos mit Aluminium enthalten Aluminiumchlorid als Wirkstoff, der grundsätzlich durch natürliche Reaktion mit Eiweißen für ein Abdichten der Schweißdrüsen sorgen kann. Auf diese Weise lässt sich die Schweißproduktion verringern. Und wo kein Schweiß, da auch kein Schweißgeruch. Die Aluminiumsalze sind in solchen Deos allerdings nur in geringer Konzentration vorhanden. Antitranspirante hingegen weisen eine größere Konzentration an Aluminiumsalzen auf und wirken deshalb auch schneller und effektiver. Außerdem sind Antitranspirante oftmals nicht parfümiert, also geruchsneutral.

Die Anwendung von Deos mit und ohne Aluminium

Deos mit oder ohne Aluminium unterscheiden sich in der Anwendung nicht. Beide Produktarten werden in der Regel morgens als Roll-On, Deo-Creme oder Spray aufgetragen.

Es gibt jedoch spezielle Antitranspirante, die besonders gegen starkes Schwitzen zum Einsatz kommen. Diese Produkte werden abends aufgetragen, um über Nacht ihre volle Wirkung zu entfalten, während der Körper ruht und die Schweißproduktion meist geringer ist, als während der Tagesaktivitäten.

Wichtig bei der Anwendung von Antitranspiranten beziehungsweise geruchsneutralen Deos mit Aluminium ist der regelmäßige Einsatz: Anfangs nahezu täglich, später genügt oft eine Auffrischung der Anwendung alle drei bis vier Tage.

Was hilft besser bei starkem Schwitzen: Deos mit oder ohne Aluminium?

Deos mit und ohne Aluminium haben deutliche Unterschiede, wenn es um den Kampf gegen übermäßiges Schwitzen geht. Antitranspirante sind deshalb für viele Menschen das Mittel der Wahl, um starkes oder krankhaftes Schwitzen unter Kontrolle zu bekommen. Für Menschen, die im gewöhnlichen Umfang Schweiß absondern, die also lediglich in typischen Situationen, wie starker körperlicher Anstrengung oder hohem emotionalem Stress schwitzen, genügt oftmals der Einsatz von Deos ohne Aluminium. Nur in Ausnahmesituationen greifen auch sie zu schweißstoppenden Antitranspiranten.

Die Frage, wann es sich um übermäßiges Schwitzen handelt, liegt in erster Linie bei Ihrer eigenen Einschätzung und ihren Empfindungen. Da die Grundparameter der Schweißproduktion bei allen Menschen anders sind, müssen sie zunächst selbst abschätzen, ob sich Ihre Schweißproduktion in kurzer Zeit erheblich erhöht hat. Im Zweifelsfall sollten Sie ihre Einschätzungen aber auch mit einem Arzt besprechen.

Bei übermäßiger Schweißbildung: Antitranspirant nutzen

Wem das eigene Schwitzen unangenehm ist, wer ständig unter Schweißbildung und damit einhergehend unter Schweißflecken, feuchten Händen, Achselnässe und Schweißgeruch leidet, der kämpft gegen übermäßiges Schwitzen an. In diesen Fällen kann ein Antitranspirant dauerhaft für Abhilfe sorgen, indem es die Schweißdrüsen abdichtet.

Antitranspirant-Arten und ihre Einsatzfelder

Deos mit und ohne Aluminium sind vor allem als Roll-ons, Deo-Cremes sowie als Spray erhältlich. Diese Darreichungsformen sind auch bei Antitranspiranten erhältlich, hier erweitert sich das Spektrum zusätzlich um Gels und Schaumprodukte. Sowohl Schaum, als auch Gel sind dafür konzipiert, auf großflächigen Körperregionen wie Gesicht, Rücken, Hand- oder Fußflächen für Anti-Schweiß-Wirkung zu sorgen. Wir halten dafür zum Beispiel unseren Sweat-Off sensitive Antitranspirant Schaum bereit. Als Roll-On gibt es Klassiker wie den Sweat-Off Antitranspirant Roll-On, sowie Produkte für besonders sensible Haut, wie den Sweat-Off sensitive Antitranspirant Roll-On.


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