Was hilft gegen Nachtschweiß? Tipps und Hinweise

Jeder Mensch verliert über seine zahlreichen Schweißdrüsen während der Nacht Flüssigkeit. Bei den einen ist es mehr, bei den anderen weniger. Von einem starken Schwitzen wird gesprochen, wenn durch den Schweiß Nachtwäsche und Bettzeug feucht sind. Auch die Kopfhaare können nass sein, sodass die Betroffenen über ein Antitranspirant für den Kopf nachdenken. Hinter dem starken Nachtschweiß stecken oft harmlose Faktoren, obgleich es auch ernsthafte Erkrankungen gibt, die Ursache dafür sein können. Hier sind ein paar Tipps für eine Nachtschweiß Behandlung in Eigenregie.

Nächtliches Schwitzen am Oberkörper » Ursachen, Tipps & Wissenswertes

Photo by Harris Ananiadis on Unsplash

Mögliche Ursachen für den Nachtschweiß

Gründe für Nachtschweiß gibt es viele. Wer weiß, woran er liegt, kann durch eine Verhaltensänderung das Nachtschwitzen vermeiden. So kann die Raumtemperatur im Schlafzimmer zu hoch sein, weswegen der Körper mehr Wärme abgeben muss. Manchmal ist die Ursache die Ernährung. Scharfe Gewürze und Alkohol können ebenso wie einige Medikamente den Stoffwechsel so stark ankurbeln, wodurch ein Teil des vegetativen Nervensystems aktiv bleibt. Sogar intensive Emotionen und immenser, anhaltender Stress können der Grund für den Nachtschweiß sein. Einige körperliche Erkrankungen können ebenfalls die normalen Regelvorgänge im Organismus stören und so die Schweißbildung nach oben treiben. Frauen in den Wechseljahren schwitzen aufgrund der Hormonumstellung oft.

Tipps gegen Schwitzen in der Nacht

Mittel gegen nächtliches Schwitzen gibt es viele. Welches für den Betroffenen das beste Mittel ist, sollte jeder selbst testen. Manchmal hilft auch eine Kombination von unterschiedlichen Maßnahmen, um das Schwitzen in den Griff zu kriegen.

Antitranspirante und Deos

Hochwertige Antitranspirante und Deos wie die von Sweat-off können einen effektiven Schutz vor Geruch und Schweiß ausbilden. Sie sind im Allgemeinen sehr gut verträglich und kinderleicht anzuwenden. Vor der Bettruhe trägt der Betroffene das Produkt dünn auf. Bereits nach wenigen Anwendungen kann sich die Schweißbildung stark reduziert haben oder ist ganz verschwunden. Nur wenn die Schweißbildung mit der Zeit erneut auftritt, kommen die Antitranspirante und Deos vor dem Schlafengehen wieder zum Einsatz.

Hausmittel gegen nächtliches Schwitzen

Vor dem Schlafengehen sich mit lauwarmem Essigwasser zu waschen, kann helfen. Alternativ oder ergänzend dazu kann sich ein Getränk aus 15 Gramm Salbeiblätter als hilfreich erweisen. Die Kräuter werden hierfür in zwei Tassen kochendes Wasser gegeben. Anschließend ziehen sie darin für zehn Minuten. Das Kräutergetränk wird über den Tag verteilt getrunken.

Tee gegen Schwitzen in der Nacht

Ein nachhaltig wirkendes Mittel gegen Nachtschweiß kann ein Tee aus Frauenmantel, Katzenschwanz und Salbei sein. Für eine mögliche Wirkung sollte er über einen längeren Zeitraum getrunken werden. Auch gekühlter Pfefferminz- oder Kamillentee am Abend kann helfen.

Homöopathie gegen Schwitzen in der Nacht

Acidum sulfuricum Globuli und damit Schwefelsäure in der Potenz D12 kann sich als hilfreich gegen den Nachtschweiß erweisen.

Bewusst vor der Bettruhe ernähren

Durch eine Ernährungsumstellung lässt sich der Nachtschweiß manchmal eindämmen. Pikante und schwere Speisen sowie Alkohol sollten vor dem Schlafen vermieden werden.

Matratze, Bettwäsche und Kissen gegen Schwitzen

Im Handel sind Kissen mit einem hochelastischen Gel erhältlich, die die ganze Nacht eine kühlende Wirkung entfalten können. Als Bettwäsche empfehlen sich Bezüge aus leichter Baumwolle oder Tencel-Fasern. Kaltschaummatratzen, Latexmatratzen und Taschenfederkernmatratzen sind aufgrund ihrer Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe für Nachtschwitzer geeignet. Eine Matratzenauflage gegen Schwitzen kann den Feuchtigkeitsabtransport optimieren und zugleich die Matratze schützen.

Medikamente gegen Nachtschweiß

Gegen ein übermäßiges Schwitzen gibt es in der Apotheke sogenannte Anticholinergika. Sie sollen die Wirkung von Acetylcholin, der die Schweißdrüsenproduktion und Schweißsekretion aktiviert, hemmen.

Ursache für Nachtschweiß mit einem Arzt abklären

Ohne eine konkrete Anamnese ist es unmöglich, die beste Therapieform zu definieren. Eine Behandlung des Nachtschweißes erfolgt am besten angepasst an die individuellen Ursachen. Sollte das Schwitzen in der Nacht länger als vier Wochen andauern, ist die Konsultierung eines Arztes angeraten. Er kann abklären, inwiefern dahinter ungefährliche Gründe oder behandlungsbedürftige Krankheiten liegen.


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