Tee gegen Schwitzen: Die besten Tipps

Starker Schweiß ist unangenehm und störend. Unterschiedliche Mittel können einen unterschiedlichen Grad an Linderung verschaffen.

Tee gegen Schwitzen » Wirkung, Wissenswertes & Tipps

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Als eines dieser Mittel werden auch immer wieder die verschiedensten Sorten Tee genannt. Doch lässt sich Tee gegen Schwitzen anwenden? Wie kann er helfen? Folgende Ratschläge und Informationen helfen Ihnen dabei, Tee gegen Schwitzen richtig zu nutzen. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen Alternativen auf.

Welcher Tee gegen übermäßiges Schwitzen kann helfen?

Was umgangssprachlich als Tee bezeichnet wird, sind oft Pflanzenaufgüsse, die nicht von den Knospen und Blättern der Teepflanze stammen. Generell kann ungesüßter Tee eine leicht schweiß-mildernde Funktion haben. Doch einen richtigen Allheilmittel-Tee gegen das Schwitzen gibt es nicht. Die schweißunterbindende Funktion tritt jedoch nicht bei allen Teesorten auf. So wird Lindenblütentee beispielsweise eine gegensätzliche, schweißtreibende Wirkung zugeschrieben, weswegen er gern bei Erkältungen empfohlen wird. Hier lesen Sie, welcher Tee gegen Schwitzen wirken kann:

  • Pfefferminztee
  • Salbeitee
  • Zitronenmelisse
  • Löwenzahn

Besonders empfehlenswert sind der Salbeitee und der Pfefferminztee. Diese können dafür sorgen, dass ihre Schweißattacken leicht zurückgehen. Es sollte Ihnen allerdings bewusst sein, dass bei einem starken Befall keine Teesorte allein ihre Schwitz-Problematik lösen kann. Im Zweifel sollten Sie sich Rat bei einem Arzt oder Apotheker holen.

Wie wirkt Tee gegen Schweiß?

Wie der Tee gegen Schwitzen helfen kann, hängt vor allem von der Teesorte ab. Nationalgetränk in den Maghreb-Staaten ist ein Aufguss mit Marokkanischer Minze. Pfefferminztee kann den Körper kühlen, indem er die Blutgefäße erweitert und so die Verdunstung fördert. Salbeitee hingegen enthält bestimmte ätherische Öle, die den Stoffwechsel von Botenstoffen der Nervenzellen verändern und so die Schweißproduktion reduzieren können.

Tee gegen Schwitzen: Anwendungstipps

Salbeitee und Pfefferminztee fertigen Sie am besten aus frischen Blättern an. Im Anschluss trinken Sie bis zu drei Tassen am Tag. Die Aufgüsse sollten weder eiskalt noch sehr heiß sein. Während der lauwarme Pfefferminztee sofort erfrischt, kann der Salbeitee vor allem eine nachhaltige Schweißreduktion bewirken.

Sehr gut eignet sich der Salbei zudem für die äußere Anwendung. Dafür fertigen Sie einen Sud aus warmem Wasser und Salbeiblättern an. Darin baden Sie stark schwitzende Füße oder Hände für rund 20 Minuten. Sie können den Sud mithilfe eines Tuches auch unter die Achseln auftragen.

Welche Körperteile lassen sich am besten behandeln?

Äußerlich angewendet, eignet sich Tee gegen das Schwitzen vor allem für die Füße, Hände und Achseln, weil er dort einfach aufzutragen ist. Trinken Sie den Tee, kann er einen Einfluss auf Ihren kompletten Organismus nehmen.

Tee gegen das Schwitzen: Mögliche Nebenwirkungen

Die Vermutung liegt nahe, dass Tee keine Nebenwirkungen hätte. Doch das stimmt nicht so ganz. Auch traditionell als Naturmedizin verwendete Kräuter können Nebenwirkungen besitzen. Salbeitee beispielsweise ist reich an Bitter- und Gerbstoffen sowie den ätherischen Ölen α- und β-Thujon. Er ist deshalb für Schwangere, Epileptiker und Personen mit Magenproblemen ungeeignet. Gesunde Erwachsene sollten nicht mehr als einen knappen Liter des Salbeitees täglich trinken. Nur gelegentlich sollten Sie Pfefferminztee konsumieren. Sein hoher Mentholgehalt kann bei empfindlichen Personen die Magenschleimhaut reizen.

Alternativen zum Tee gegen das Schwitzen

Tee kann das Schwitzen oft abmildern, aber zu einer Elimination des Schweißbefalls kann er nicht führen. Vor allem bei sehr starken Schweißattacken ist das Naturheilmittel Tee schnell überfordert. Auf die Anwendung von Tees allein sollten Sie sich also nicht verlassen.

Es empfiehlt sich, neben dem Trinken von Tee gegen das Schwitzen auch mit anderen Mitteln gegen den Schweiß anzukämpfen. Bei krankhaftem Schwitzen ist der Gang zum Arzt eine gute Empfehlung. Der Arzt kann eine medizinische Intervention vorschlagen. Rezeptpflichtige Medikamente und Botoxspritzen sind meist wirksam, besitzen aber auch Nebenwirkungsrisiken und kosten mitunter eine Menge Geld.

Eine hoher Wirkungsgrad wird leistungsstarken Antitranspiranten zugeschrieben, da sie helfen, die Schweißproduktion über einen längeren Zeitraum zu reduzieren. Sollte bei Ihnen Tee nicht hinreichend wirksam sein, empfiehlt sich die Nutzung eines Antitranspirants.

Starkes Schwitzen: Ab wann muss ich zum Arzt?

Als erster Schritt bei starkem Schwitzen und belastender Schweißbildung ist es ratsam abzuklären, warum es dazu kommt. Sobald neben dem Schweiß Krankheitssymptome auftauchen oder Sie sich den Grund für das Schwitzen nicht erklären können, ist ein Arztbesuch angeraten, denn hinter Ihrem Leiden können auch ernsthafte Krankheiten stecken.


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