Starker Schweißgeruch in der Schwangerschaft

Werdende Mütter sehen sich mit zahlreichen körperlichen Veränderungen konfrontiert. Der Körper bereitet sich auf die Entwicklung des Kindes und seine anschließende Geburt vor. So groß die Vorfreude auf den Nachwuchs auch sein mag, einige Veränderungen können eine Belastung darstellen. Zu ihnen kann ein starker Körpergeruch in der Schwangerschaft gehören. Hier sind hilfreiche Tipps, um mit dem übelriechenden Schweiß in der Schwangerschaft besser umzugehen. Außerdem erfahren Sie, wie übelriechender Schweiß entstehen kann.

Starker Schweißgeruch in der Schwangerschaft » Wissenswertes & Tipps

Photo by Anastasiia Chepinska on Unsplash

Starker Schweißgeruch und Schwangerschaft: Wann muss ich damit rechnen?

Der Körpergeruch in der Schwangerschaft verändert sich. Vor allem nach den ersten drei Monaten kann die Schweißproduktion nachts und auch tagsüber erheblich zunehmen. Der Schweiß an sich riecht gar nicht störend. Sobald er allerdings von den schützenden Bakterien auf der Haut in Einzelteile zersetzt wird, kann sich ein unangenehmer Geruch entfalten. Da die Schweißdrüsen oft über die Geburt hinaus und noch beim Stillen übermäßig viel Körperflüssigkeit produzieren, berichten Frauen auch von einem verstärkten Schweißgeruch nach der Schwangerschaft.

Starker Schweißgeruch beim Stillen: Ist das normal?

Ein strenger Körpergeruch in der Schwangerschaft ist vollkommen normal und kann ebenso auftreten wie ein starker Schweißgeruch nach der Schwangerschaft, in der Stillzeit. Dies geschieht, weil in der Periode des Stillens umfangreiche Hormonumstellungen stattfinden. Etwa acht Wochen nach der Entbindung sollte sich die Schweißbildung erfahrungsgemäß wieder zurückgebildet haben. Sollte die Schwangerschaftsrückbildung länger dauern, muss dies kein Grund zur Sorge sein. Im Zweifelsfall hilft ein Gespräch mit dem behandelnden Frauenarzt.

Starker Schweißgeruch und schwanger: Woher kommt das?

Die Hormonumstellungen in der Schwangerschaft können den Schweißgeruch verstärken. Das Hormon Progesteron leitet eine verstärkte Durchblutung ein und damit steigert sich die Schweißproduktion. Der Körper versorgt nun zwei Personen, weswegen er erheblich in Wallungen gerät. In wenigen Fällen verbergen sich hinter dem Schwitzen jedoch krankhafte Prozesse. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie sehr viel mehr schwitzen oder ihr Schweiß unnatürlich riecht ist ein Gespräch mit Ihrem Arzt ratsam. Es gibt nämlich zahlreiche Erkrankungen, die mit einer übermäßigen Schweißproduktion einhergehen können. Zu ihnen gehören grippale Infekte ebenso wie Nervenkrankheiten.

Medikamente können der Grund sein

Es existieren einige Medikamente, die zu einem starken Schweißgeruch als Nebenwirkung führen können. Darunter fallen beispielsweise Antidepressiva und Neuroleptika, die teilweise während der Schwangerschaft verordnet werden. Gleiches gilt für das Schmerzmittel Paracetamol. Überprüfen Sie, welche Medikamente Sie während der Schwangerschaft einnehmen. In der Gebrauchsinformation können Sie nachlesen, ob Schweißgeruch als Nebenwirkung bekannt ist.

Stinkender Schweiß und schwanger: Was hilft?

Erfahrungsberichte zeigen: Schweiß riecht anders bei Schwangeren. Auch dies kann laut Gynäkologen an der Hormonumstellung liegen. Manchmal nehmen die Betroffenen den Schweißgeruch aber auch nur anders wahr, da sich vor allem ab dem dritten Schwangerschaftsmonat der Geruchssinn verändert, manche Gerüche werden intensiver wahrgenommen. Um den Schweißgeruch zu reduzieren, bieten sich milde Deos an. Sie sollten frei sein von:

  • Alkoholen
  • Farbstoffen
  • und Konservierungsmitteln

Ein regelmäßiges gründliches Waschen und Abtrocknen der stark schwitzenden Körperstellen hilft ebenfalls.

Im Notfall in der Schwangerschaft den Körpergeruch mit Antitranspirant bekämpfen

Manche Frauen leiden unter ihrem verstärktem Körpergeruch in der Schwangerschaft aufgrund einer intensiven Schweißproduktion. In Notfällen kann dann auch ein leistungsstarkes Antitranspirant, wie Sweat-Off sensitive Antitranspirant Roll-On zum Einsatz kommen. Dieses enthält den Wirkstoff Aluminiumlactat für eine optimale Wirkung gegen den Schweiß. Prof. Dr. med. Raulin, der das Produkt mit entwickelt hat, sieht keine Probleme bei der Nutzung eines Antitranspirants in der Schwangerschaft. Er empfiehlt jedoch, in der Schwangerschaft und der Stillzeit – sofern möglich – Kosmetikartikel ganz allgemein auf das Nötigste zu reduzieren.


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