Schweißhände operieren – Infos zur OP und Alternativen

Operationen gegen Schweißhände gehören zu den medizinischen Möglichkeiten, gegen extremes Schwitzen vorzugehen.

Schweißhände OP

Photo by Brooke Cagle on Unsplash

Allerdings empfiehlt es sich, zunächst andere Alternativen auszuprobieren, bevor man sich zu dem vergleichsweise radikalen Schritt entschließt, schwitzige Hände mit einer OP zu behandeln. So erfordert beispielsweise die Therapie mittels Antitranspiranten etwas Geduld, doch die Erfolge sind es in vielen Fällen wert. Nur, wenn keine andere Methode Wirkung zeigt, empfehlen Experten den operativen Eingriff gegen schwitzige Händen.

Was geschieht bei einer Operation gegen schwitzige Hände?

Anders als bei der Saugkürettage, einer OP, bei der zum Beispiel im Achselbereich die Schweißdrüsen entfernt werden, findet eine Operation gegen schwitzende Hände nicht an den Händen selbst statt. Die Schweißdrüsen der Handflächen werden nicht entfernt. Stattdessen werden in einer minimal-invasiven OP die Ganglien des Sympathikus-Nervenstrangs entfernt oder durchtrennt. Dies wird als endoskopische Sympathikusblockade bezeichnet. Der betroffene Teil des Sympathikus-Grenzstrangs liegt unterhalb des Brustkorbs. Er ist dafür zuständig, die Signale zur Schweißbildung an die Schweißdrüsen in den Händen zu leiten.

Was gibt es bei einer OP gegen Schweißhände zu beachten?

Wie bei den meisten Eingriffen, ist auch bei schwitzigen Händen eine Operation mit einer Vollnarkose verbunden. Entsprechend sollte man es hinterher etwas ruhiger angehen lassen. Die OP selbst ist minimal-invasiv und bedeutet deshalb für die meisten Menschen keine extreme körperliche Belastung.

Die Kosten einer Operation gegen Schweißhände

Schwitzige Hände mittels Operation loszuwerden verursacht natürlich Kosten. Diese werden in bestimmten Fällen von der Krankenkasse übernommen. Generell gehört eine OP gegen schwitzige Hände jedoch nicht zu den Leistungen, deren Kosten pauschal durch die Krankenkassen geleistet werden. Wer sich entschließt, schwitzende Hände mit einer Operation behandeln zu lassen und die Kosten selbst zu übernehmen, sollte mit einem Kostenaufwand von mindestens 1.000 Euro rechnen. Die Preise für eine endoskopische Sympathikusblockade entscheiden sich je nach Klinik beziehungsweise Anbieter.

Alternativen, statt Schweißhände mit Operation zu behandeln

Auch wenn die Hände stark schwitzen, ist eine Operation in der Regel nicht der erste Behandlungsweg. Denn es gibt weniger invasive Methoden, um der übermäßigen Schweißbildung Herr zu werden. Antitranspirante zum Auftragen auf die Haut sind meist die erste Maßnahme. Auch Therapiemethoden wie Iontophorese können helfen und sollten ausprobiert werden, bevor man zur ultimativen Maßnahme greift und mittels einer Sympathikusblockade Schweißhände operieren lässt.

Antitranspirante als Alternative zur OP gegen schwitzige Hände

Ein Antitranspirant sorgt mit Wirkstoffen aus Metallverbindungen dafür, dass die Schweißdrüsen blockiert werden. Auf diese Weise lässt sich die Schweißproduktion auch an den Handflächen eindämmen. Allerdings erfordert die Behandlung mit Antitranspiranten ein wenig Geduld: Betroffene mit Schweißhänden sollten dieser Therapie bei regelmäßiger Anwendung der Mittel nach Hersteller- oder Apothekervorgabe mindestens vier Wochen Zeit geben, um ihre volle Wirkung zu entfalten.

Empfohlener Antitranspirant gegen Schweißhände aus unserem Sortiment ist der Sweat-Off Antitranspirant Roll-On.

Iontophorese als Alternative zur Schweißhände-OP

Bei der Iontophorese kommt ein spezielles Gerät zum Einsatz, mittels welchem durch Stromanwendung die Verminderung der Schweißdrüsenaktivität erreicht werden kann. Die Hände werden dazu in ein Bad gehalten. Um dauerhaft zu wirken, muss diese Behandlungsmethode allerdings regelmäßig wiederholt werden.


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