Allgemeine Informationen über Schweißgeruch bei Stress

Menschen schwitzen täglich in den verschiedensten Situationen. Ob beim Sport, an heißen Tagen oder bei Stress. Dies ist ein grundlegender Mechanismus in menschlichen Organismen, welcher uns vor einer Überhitzung schützt. In einigen Fällen kann es jedoch dazu kommen, dass der Schweiß in allzu stressigen Situationen die Überhand gewinnt und sich die Betroffenen unwohl fühlen. Wenn dann noch intensiver Geruch hinzukommt, ist die Verzweiflung groß. Wir klären Sie zum Thema Körpergeruch durch Stress auf und geben Tipps, wie Sie damit besser zurechtkommen.

Schweißgeruch bei Stress

© Andrea Piacquadio / Pexels

Grundlegendes zu Schweißgeruch durch Stress

Die meisten Menschen können nach dem Sport schweißgebadet sein und trotzdem gut bzw. neutral riechen. Obwohl diese Personen komplett in Schweiß gebadet sind, nehmen Mitmenschen keinen Gestank wahr. Doch wenn jemand in einer Stresssituation ist, wie bspw. bei einer Präsentation vor dem vollständigen Unternehmen, riecht der Schweiß teilweise faulig und abstoßend. Woran kann das liegen?

Tatsächlich verfügt der Körper über verschiedene Arten von Schweißdrüsen. Die einen produzieren wässrigen Schweiß, welcher nach einem anstrengenden Training dafür sorgt, die Person mit ausreichend Flüssigkeit zur Abkühlung abzudecken. Dieses Schwitzen sorgt für eine kontrollierte Abkühlung eines Individuums, um die innere Körpertemperatur aufrecht zu erhalten.

Andere Drüsen dagegen werden nur unter psychischem Stress aktiviert. Diese Schweißdrüsen liegen in erster Linie unter den Achseln und an den Füßen. Bestimmte Stresshormone wie Adrenalin oder Cortisol signalisieren dem Körper Stress, sodass dieser die entsprechenden Drüsen aktiviert. In der Flüssigkeit, welche beispielsweise von den Achseldrüsen hergestellt wird, befinden sich jedoch vermehrt Stoffe, welche für einen unangenehmen Geruch sorgen.

Biologische Ursachen für den unangenehmen Stress Schweißgeruch

Im Schweiß, welcher regulär zur Abkühlung erzeugt wird, befindet sich fast nur Wasser und kaum gelöste Fremdstoffe. Der Stress Schweiß dagegen enthält eine erhöhte Konzentration von Lipiden und Proteinen. Diese stellen für verschiedene Hautbakterien einen hervorragenden Nährboden dar, dass sich diese vermehren können. Durch die vermehrte Zersetzung von Schweißbestandteilen erhöht sich der Geruch. Vor allem das entstehende Ammoniak und die Buttersäure werden dann in der Regel als stinkend wahrgenommen.

Sollten Sie allerdings feststellen, dass sie in besonders erhöhtem Maße Stress Schweiß absondern oder dieser einen fauligen oder fischigen Geruch hat, ist es dringend geraten einen Arzt aufzusuchen. Hinter diesen Phänomenen kann auch eine Krankheit stecken.

Welche Maßnahmen helfen gegen Körpergeruch durch Stress?

Zum Glück existieren verschiedene Methoden, um Stressschwitzen und Schweißgeruch zu mindern. Neben einigen Pflegeprodukten ist auch das Vermeiden von stressigen Situationen ein Hilfsmittel gegen Schweiß. Im Alltag können diese Momente zwar nicht immer verhindert werden, aber auch ein kontrollierterer Umgang damit reduziert das Stressschwitzen. Viele Menschen haben positive Erfahrungen mit autogenem Training gemacht. Hier lernen Sie zum Beispiel Atemtechniken, um sich zu beruhigen und gelassener eine Aufgabe angehen zu können. Auch tägliche Meditation hat sich bei Betroffenen bewährt. Bereits 20 Minuten am Morgen zeigen eine Wirkung.

Welche Produkte können Abhilfe schaffen?

Wie bereits erwähnt, können unter stressbedingtem Körpergeruch Leidende auch mit verschiedenen Pflegeprodukten und Techniken eine Linderung erreichen. Diese Möglichkeiten reichen von Naturverfahren bis zu medizinischen Prozeduren. Zu Beginn sollte ein schonendes Verfahren getestet werden. Die Auswahl eines guten Tees kann psychischen Stress lindern (z. B. Johanniskraut oder Baldrian) und körperliche Überreaktionen reduzieren (z. B. Salbei). Eine Kombination verschiedener Kräuter unterstützt den Organismus auf verschiedenen Ebenen.

Auch eine Ernährungsumstellung könnte hilfreich sein. Koffein und Nikotin wirken grundsätzlich schweißtreibend und sollten deswegen von Betroffenen gemieden werden. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit vielen Mineralien und Vitaminen stärkt die Nerven einer Person, sodass stressige Momente besser ertragen werden.

Zusätzlich ist das Nutzen von Deodorants oder Antitranspiranten ratsam. Deos überdecken allerdings nur den eigenen Geruch. Nur wenige helfen tatsächlich gegen das Schwitzen oder die Bakterien. Antitranspiranten dagegen blockieren die körpereigenen Poren, sodass Schweiß nur vermindert austritt. Diese Wirkung haben beispielsweise die Antitranspirante von Sweat-Off. Bei Fragen können Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker wenden. Diese kennen weitere Produkte, welche Abhilfe leisten können.

Fazit

In stressigen Situationen schüttet der Körper Schweiß aus, welcher von Bakterien stärker in stinkende Substanzen umgewandelt werden kann. Um dem entgegenzuwirken, kann auf psychischer und körperlicher Ebene geholfen werden. Pflegeprodukte wie Antitranspirante sorgen für eine effektive Reduzierung des Geruchs.


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