Schweißgeruch bei Mädchen in der Pubertät

Der Schweißgeruch bei Mädchen tritt zumeist in der Pubertät ein. Wofür sich die jungen Frauen häufig schämen, ist eigentlich eine natürliche Gegebenheit.

Schweißgeruch bei Mädchen in der Pubertät

Photo by Matheus Ferrero on Unsplash

Trotzdem suchen viele Abhilfe, um unangenehmes Schwitzen und starken Schweißgeruch in der Pubertät zu verhindern. Hier sind wertvolle Tipps zu dem Thema.

Körpergeruch in der Pubertät bei Mädchen: Die Hormone sind schuld.

Veränderungen im Hormonhaushalt wirken sich auch auf die Funktion der Schweiß- und Duftdrüsen aus. Während der Pubertät arbeiten die Schweißdrüsen deutlich mehr. Rund 800 ml Schweiß werden in dieser Zeit täglich abgesondert, ohne dass sich die Pubertierenden körperlich verausgaben müssen. Die verstärkte Aktivierung der Schweißdrüsen startet bei Mädchen mit circa neun Jahren. Bei Jungen tritt die Pubertät später auf, so ab dem elften Lebensjahr. Der Schweißgeruch bei Mädchen unterscheidet sich von dem der Jungen. Mädchen riechen eher ein wenig sauer, während bei Jungs der Schweiß stechend erscheint.

Die Haut beherbergt eine unvorstellbar große Mikrobenvielfalt, bestehend aus verschiedenen Bakterien, Viren, Pilzen und Milben, die sich nach Körperregion, Feuchtigkeit des Hautmilieus, Talg und Schweißansammlungen und auch durch das Zusammenspiel der Hautbarriere mit den Körperhormonen unterscheiden. Der unterschiedliche Geruch des Schweißes kommt durch die unterschiedliche bakterielle Besiedlung der Haut zustande. Weil Mädchen und Jungs den Schweiß unterschiedlich abbauen, besitzen sie auch unterschiedliche Schweißgerüche.

Welche Körperteile sind vor allem betroffen?

Zwei Arten von Schweißdrüsen werden wissenschaftlich unterschieden. Die ekkrinen Drüsen geben ihr Sekret ab, ohne dass es zum Verlust von Flüssigkeit oder festen Strukturen aus dem Zellinneren kommt. Für den Körpergeruch in der Pubertät bei Mädchen sind zum großen Teil die sogenannten apokrinen Schweißdrüsen (umgangssprachlich Duftdrüsen) verantwortlich. Sie liegen in der Oberhaut und sind an den Haarbalg gebunden. Erst mit Beginn der Pubertät werden sie hormonell aktiviert. Das Sekret dieser sogenannten apokrinen Schweißdrüsen ist anders zusammengesetzt als der ekkrine Schweiß. Beide Sekrete sind zunächst geruchlos, erst die Stoffwechselaktivität der Mikroorganismen setzt die flüchtigen Komponenten frei, die wir als Scheißgeruch wahrnehmen. Der Schweiß der Duftdrüsen besteht aus drei Hauptkomponenten: Steroiden, schwefelhaltigen Alkoholen und kurzkettigen Fettsäuren. Duftdrüsen befinden sich an folgenden Körperteilen:

  • Achselhöhle
  • Brustwarze
  • Bauchnabel
  • Genitalbereich
  • Analgegend
  • teilweise im Gesicht

Was hilft gegen den Schweiß und den Körpergeruch?

Gute Hilfsmittel gegen den unangenehmen Körpergeruch sind Wasser, Seife und Deo - am besten in Kombination. Mit Eintreten der Pubertät sollten sich Mädchen täglich mit viel Wasser und einer milden Seife waschen. Danach können sie ein Deodorant auftragen, um den Schweißgeruch zu reduzieren. So kann ein leistungsstarkes Deo die Bakterienstämme (besonders Staphylokokken und Corynebakterien) minimieren, deren Stoffwechsel durch Zersetzung des Schweißes erst für den Körpergeruch in der Pubertät bei Mädchen sorgt.

Deos für Mädchen und junge Frauen: Unsere Tipps

  • Deos sollten hautschonend sein und keine oder fast keine Duftstoffe besitzen.
  • Deos in Form von Roll-Ons lassen sich besonders einfach auftragen.
  • Um Hautreizungen zu vermeiden, sind Produkte ohne Alkohol und Farbstoffe empfehlenswert.
  • Am besten das Deo morgens nach der Körperpflege auftragen und bei Bedarf die Anwendung im Laufe des Tages wiederholen.

Die Alternative für stark Schwitzende: Das Antitranspirant

Manche Mädchen und junge Frauen schwitzen aufgrund der genetischen Veranlagung besonders stark. Dies erhöht das Risiko, einen intensiven Körpergeruch auszubilden. Gerade im Teenageralter kann dieser das Selbstbewusstsein immens schwächen. Um die Schweißbildung zu reduzieren, kann dann ein Antitranspirant das Mittel der Wahl sein. Es reguliert die Schweißentwicklung und minimiert damit den Schweißgeruch. Um etwaige Hautreaktionen auszuschließen, empfiehlt sich vorab ein Gespräch mit dem Haus- oder Hautarzt zur individuell besten Auswahl. Auch kann die Verträglichkeit eines milden, hautschonenden Produkts anfangs vorsichtig auf einer kleinen Hautpartie getestet werden.

Weitere Möglichkeiten zur Bekämpfung des Schweißgeruchs

Hier sind weitere Ratschläge, mithilfe derer sich der Schweißgeruch verringern lassen kann:

  • Täglich duschen: Wirkung hält nicht lange an, sollte aber die Basis sein.
  • Täglich frische Bekleidung anziehen: Leicht zu realisieren, aber die Wirkung hält nicht lange.
  • Entfernung der Achselhaare: Einfach durchzuführen, aber verhindert nicht die Schweißbildung.
  • Salbeiaufgüsse machen: Preiswert und einfach durchzuführen, um die Schweißbildung einzudämmen, leider nicht für jüngere Mädchen geeignet!

Mit den richtigen Produkten gegen den Körpergeruch ankämpfen!

Als sehr einfach und effektiv in der Anwendung für junge Mädchen in der Pubertät haben sich milde Deos erwiesen. Wer stärker schwitzt, kann zu einem Antitranspirant greifen, z.B. von Sweat-Off.


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