Nachtschweiß ohne Fieber: bin ich krank oder ist das normal?

Mediziner sprechen von Nachtschweiß, sobald jemand in der Nacht sehr stark schwitzt. Er wacht schweißgebadet auf und Bettlaken sowie Schlafanzug sind nass.

Nachtschweiß ohne Fieber – ist das normal? Tipps & Wissenswertes

Photo by Kinga Cichewicz on Unsplash

Ist die Haut nur leicht feucht, ist dies kein Nachtschweiß. Die meisten Menschen kennen diesen starken, nächtlichen Schweiß von Erkältungen, die mit einem hohen Fieber einhergehen. Doch was ist, wenn begleitend kein Fieber auftritt? Hier sind wichtige Hinweise und Tipps zu dem Thema.

Nachts schwitzen ohne Fieber: das kann der Grund sein

Für den Nachtschweiß ohne erhöhte Temperatur kann es zahlreiche Gründe geben. Klassische Ursachen können eine zu hohe Raumtemperatur, eine zu dicke Bettwäsche oder ein scharfes Essen am Vorabend sein. Alkohol, Stress und bestimmte Medikamente sind weitere mögliche Gründe. Manchmal verbergen sich hinter der nächtlichen Schweißbildung jedoch auch ernsthafte Erkrankungen wie Krebs, Nervenkrankheiten oder Diabetes. Bei Frauen kann darüber hinaus eine Hormonumstellung während der Wechseljahre oder zyklusbedingt ursächlich für den Nachtschweiß sein. Anstelle im Dunkeln zu tappen, ist es wichtig, die individuelle Ursache für das nächtliche Schwitzen von einem Arzt ermitteln zu lassen.

Schwitzen in der Nacht ohne Fieber: Was hilft dagegen?

Der hohe Flüssigkeitsverlust in der Nacht durch das Schwitzen stört die Betroffenen, da sie häufiger Bettwäsche und Pyjama wechseln müssen. Zudem wachsen sie davon zumeist auf, was eine erholsame Bettruhe immens beeinträchtigt. Abhilfe ist gefragt. Folgende Maßnahmen können sich als hilfreich gegen ein nächtliches Schwitzen ohne Fieber erweisen:

  • wenig Alkohol und kein scharfes Essen am Abend
  • Autogenes Training
  • Raumtemperatur reduzieren
  • richtige Bett- und Schlafwäsche auswählen
  • Hausmittel einsetzen
  • Antitranspirante verwenden

Wie bereits erwähnt, sind die oben aufgeführten Punkte nur Beispiele für eine Symptombehandlung, die sich als wirksam erweisen können. Darüber hinaus sollten Betroffene beachten, dass ein Gang zum Arzt unerlässlich ist, sofern das nächtliche Schwitzen längere Zeit (> 4 Wochen) anhält. Nur durch den Mediziner lässt sich eine ernsthafte, behandlungsdürftige Erkrankung ausschließen. Liegt diese jedoch leider vor, ist eine ursächliche Behandlung des Nachtschweißes möglich.

Veröffentlicht durch: Sweat-Off Redaktion
Erstellt am: 16. Januar 2020
Prüfzyklus: jährlich
Antitranspirant Experten
Redaktionsteam: M.Sc. Sophie Forreiter, M.Sa. Oxana Zhuravkova, M.Sc. Marianne Liyayi
Lektor: Prof. Dr. Michael Habs

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