Ist Schwitzen gesund?

Schwitzen ist ein natürlicher Prozess des Körpers. Wir schwitzen, selbst wenn wir uns nicht anstrengen oder es heiß ist. Pro Tag verliert jeder Mensch ohne körperliche Anstrengung bis zu 200 ml Schweiß. Durch die Schweißproduktion gibt unser Körper Wärme ab und hält die Temperatur in den Organen in engen Grenzen konstant. Doch Schwitzen hat noch mehr Vorteile:

Warum ist Schwitzen gesund?

Photo by Sarah Cervantes on Unsplash

Schwitzen ist gesund

Schwitzen ist gesund, da dabei Giftstoffe und Talg an die Hautoberfläche gelangen. Neben dem Darm und den Nieren dient die Haut als Ausscheidungsorgan. Alle Stoffe, die dem Körper schaden, werden durchs Schwitzen ausgeschieden, z. B. Harnstoff, Blei, Ammoniak, Säuren. Der Organismus steuert so Fließgleichgewichte, damit die Funktionen der Organe unter optimierten Bedingungen effizient ablaufen. Tatsächlich hilft Schwitzen auch unangenehmen Körpergeruch zu mindern. Dieser ist nämlich auch ein Hinweis auf aus dem Körper ausgeschiedene Stoffe, die in zu hoher Konzentration giftig sind. Schwitzen fördert die Ausscheidung dieser Giftstoffe und hilft so die Konzentration an potenziell toxischen Stoffen abzubauen und so den unangenehmen Körpergeruch zu reduzieren. Die Geruchsentwicklung vieler Ausscheidungsprodukte ist konzentrationsabhängig.

Schwitzen macht glücklich

Schwitzen macht glücklich. Es beeinflusst neuronale, temperaturregulierend Schaltkreise im Gehirn, die auch Einfluss auf unsere Stimmung haben. Darum kann Schwitzen gegen Stimmungsschwankungen helfen und zur Entspannung und psychischem Wohlbefinden beitragen. Fühlen Sie sich nach einer Runde Sport oft angenehm entspannt und glücklich? Das kann ebenfalls am Schwitzen liegen!

Gut oder schlecht bei Erkältung?

Ist viel Schwitzen gut oder schlecht bei Erkältung? Ob man das Schwitzen während einer Erkältung begünstigen sollte oder nicht, darüber spalten sich die Meinungen. Einerseits befeuchtet Wärme die Schleimhäute, was bei einer Erkältung gut ist, andererseits schwächen zu hohe Temperaturen den Körper. Hören Sie auf die Signale des Körpers und versuchen Sie nicht das natürliche Schwitzen während einer Krankheit zu unterdrücken. Wenn Sie verstärkt schwitzen, ist es wichtig genügend Flüssigkeit zu trinken, um den Wasserverlust auszugleichen.

Schwitzen senkt das Risiko für Hautinfektionen

Schwitzen senkt die Rate an Hautinfektionen, denn mit dem Schweiß produzieren die Drüsen ein antimikrobielles Peptid. Das Eiweiß Dermcidin gehört zur immunologischen Körperabwehr gegen Bakterien und Pilze und erhöht die Stressresistenz von Nervenzellen der Haut. Das Risiko von Hautinfektionen wird gesenkt, weil Dermcidin hilft das Hautmikrobiom im Gleichgewicht zu halten.

Schwitzen senkt das Risiko von Nierensteinen

Schwitzen senkt das Risiko von Nierensteinen. Beim Schwitzen wird das Calcium der Knochen besser gespeichert, während Salze und Wasser ausgeschieden werden. Weil Nierensteine aber überwiegend (zu ca. 70%) aus einem Gemisch aus Calcium und Salzen bestehen, wird so das Risiko von Nierensteinen gesenkt. Wer viel schwitzt, z. B. beim Sport, trinkt zudem viel – was auch zur Harnverdünnung und zum Durchspülen der Nieren führt und so das Auskristallisieren von Salzen aus dem Harn verhindert.


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