Achseln lasern gegen starkes Schwitzen: Das sollten Sie wissen

Müffelnde Achseln, feuchte Flecken auf der Bekleidung und das damit einhergehende Gefühl, sich ständig waschen zu müssen: Achselschweiß kann sehr belastend sein. Aus diesem Grund denken einige Betroffene darüber nach, sich die Achseln lasern zu lassen. Hier lesen Sie Wissenswertes über den Kampf gegen den Achselschweiß durch Behandlung mit dem Laser.

Achseln lasern gegen starkes Schwitzen

Photo by Jernej Graj on Unsplash

Den Achselschweiß mit Lasern beseitigen: Was bedeutet das?

Die Achseln lasern bedeutet ihre Schweißdrüsen dauerhaft zu veröden. Dies ist das Ziel des Eingriffes, der ambulant bei einem Arzt erfolgen kann. Selbstverständlich kann nicht jeder Arzt diesen Eingriff vornehmen. In der Regel tun dies operativ tätige Dermatologen und plastische Chirurgen. Ihr Hausarzt kennt oft entsprechend spezialisierte Kollegen.

Sich die Achseln lasern zu lassen, dauert etwa eine Stunde bis 90 Minuten. Die Kosten schwanken zwischen 1.500 Euro und 2.000 Euro und müssen vom Patienten zumeist selbst getragen werden. Die Erfolgsquote dieses kosmetischen Eingriffs ist hoch. Ziel ist es, das übermäßige Schwitzen zu verhindern, daher wird die Schweißproduktion nicht zu 100 % gestoppt, aber stark reduziert.

Gibt es noch weitere chirurgische Eingriffe gegen Achselschweiß?

Alternativ gibt es die Schweißdrüsensaugkürettage, bei der die Schweißdrüsen abgesaugt werden. Hier setzt der Arzt also ein spezielles Messer, die Curette an. Manche Mediziner kombinieren die Schweißdrüsensaugkürettage mit einer Laserbehandlung. So sollen die Schweißdrüsen zusätzlich mit einem Laser mittels Hitze zerstört werden.

Laserbehandlung gegen Achselschweiß: Nachteile und Nebenwirkungen

Laserbehandlung, ob mit oder ohne Schweißdrüsensaugkürettage, beide Verfahren sind mit Risiken behaftet. Die Risiken von Achselhaarentfernung und -ausschabung sind:

  • Verbrennungen
  • Hautnekrosen
  • Blutergüsse
  • Narbenbildungen
  • Gefühlsstörungen

Aus diesem Grund behandeln Ärzte in der Regel nur Patienten, die bereits volljährig sind. Darüber hinaus wird bei der Anamnese erfragt, inwiefern schon alternative Methoden gegen das starke Schwitzen im Achselbereich getestet wurden. Ein seriöser Arzt wird sicherstellen, dass der Patient vorab alle konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft hat. Erst dann erfolgt die Laserbehandlung..

Welche Alternativen zum Achseln lasern lassen gibt es?

Neben der Laserbehandlung existieren weitere Möglichkeiten, dem Achselschweiß Herr zu werden. Im ersten Schritt bietet es sich an die Achselhaare durch regelmäßige Rasur zu entfernen. Auf diese Weise kann Schweiß nicht an den Haaren kleben bleiben, wodurch sich die Geruchsentwicklung reduziert.

Besonders unkompliziert und effektiv ist die Verwendung von leistungsstarken Antitranspirantien. Sie können ebenfalls die Schweißproduktion regulieren.

Darüber hinaus ist es ratsam, atmungsaktive Bekleidung zu tragen. Sie kann einen Abtransport der Feuchtigkeit von der Hautoberfläche fördern.

Um die Schweißproduktion zu reduzieren, können Hausmittel wie Kamille und Salbei zum Einsatz kommen.

Auch eine Botox-Behandlung kann temporär den starken Schweiß stoppen.

Laserbehandlung der Achseln gegen das übermäßige Schwitzen

Das Veröden der Schweißdrüsen mit dem Laser sollte stets der letzte Schritt im Kampf gegen Unmengen an Schweiß sein. Es ist ein drastischer Eingriff, der sehr kostspielig, mit Risiken verbunden ist und zu diversen Nebenwirkungen führen kann. Bevor dieser Schritt infrage kommt, sollte der Griff zu einem hochwertigen Antitranspirant erfolgt sein. Häufig ist es mit ihm bereits möglich, die starke Schweißproduktion zufriedenstellend zu regulieren.


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