Ist Schwitzen gesund?

Schwitzen ist ein absolut natürlicher Prozess des Körpers und eine wichtige Funktion. Wir schwitzen, selbst wenn wir uns nicht anstrengen oder es heiß ist. Pro Tag verliert jeder Mensch bis zu 200 ml Schweiß. Durch die Schweißproduktion gibt unser Körper Wärme ab und regelt somit unsere Temperatur. Doch Schwitzen hat noch mehr Vorteile:

  • Schwitzen ist gesund, da dabei Giftstoffe und Talg an die Hautoberfläche gelangen. Das hat einen positiven Einfluss auf den Organismus, den Stoffwechsel und das Hautbild. All jene Stoffe, die dem Körper schaden, werden durchs Schwitzen ausgeschieden, z. B. Harnstoff, Blei, Ammoniak, Säure. Der Organismus gelangt wieder ins Gleichgewicht, der Körper wird “entgiftet”. Tatsächlich hilft Schwitzen so auch, unangenehmen Körpergeruch zu mindern. Dieser ist nämlich meist ein Hinweis auf aus dem Körper ausgeschiedene Giftstoffe. Schwitzen regt die Ausscheidung dieser Giftstoffe an und hilft mit der Zeit, den Bestand an Giftstoffen im Körper abzubauen und so den unangenehmen Körpergeruch zu reduzieren.
  • Schwitzen macht glücklich. Es beeinflusst neuronale, temperaturempfindliche Schaltkreise im Gehirn, die Einfluss auf unsere Stimmung haben. Demnach kann Schwitzen gegen Stimmungsschwankungen helfen und zu Entspannung und psychischem Wohlbefinden beitragen. Fühlen Sie sich nach einer Runde Sport oft angenehm entspannt und glücklich? Das kann ebenfalls am Schwitzen liegen!
  • Ist viel Schwitzen gut oder schlecht bei einer Erkältung? Ob man das Schwitzen während einer Erkältung begünstigen sollte oder nicht, darüber spalten sich die Meinungen. Einerseits befeuchtet Wärme die Schleimhäute, was bei einer Erkältung gut ist, andererseits schwächen zu hohe Temperaturen den Körper. Hören Sie auf die Signale des Körpers und versuchen Sie das natürliche Schwitzen während einer Krankheit nicht zu unterdrücken.
  • Schwitzen senkt Hautinfektionen, denn mit dem Schweiß produzieren die Drüsen ein antimikrobielles Peptid. Das sogenannte Dermcidin hilft die Anzahl der lebensfähigen Bakterien auf der Hautoberfläche zu verringern. Daraus lernt der Körper, schädliche Bakterien ganz allein zu bekämpfen. Das Risiko von Hautinfektionen wird gesenkt.
  • Schwitzen senkt das Risiko von Nierensteinen. Beim Schwitzen wird das Calcium der Knochen besser gespeichert, während Salze und Wasser ausgeschieden werden. Weil Nierensteine aber fast immer aus einem Gemisch aus Calcium und Salzen bestehen, wird so das Risiko von Nierensteinen gesenkt.
Zu den Produkten

Weitere Fragen

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden und sichern Sie sich 10% Rabatt auf Ihre nächste Bestellung!
Jetzt anmelden
keine Aktionen mehr verpassen! keine Aktionen
mehr verpassen!
Pfeil