Ist Sweat-Off gefährlich?

Manche Gerüchte halten sich länger als es nachvollziehbar ist. Auch das Internet scheint hier bislang wenig zur Klärung beizutragen. Eines der Gerüchte ist, dass Aluminiumsalze krebserregend sein sollen – es gibt jedoch nicht eine einzige wissenschaftlichen Studie in der diese Aussage nachgewiesen wurde. Es handelt sich um ein völlig haltloses Gerücht. Im Gegensatz dazu gibt es aber Studien (s.u.), die belegen, dass eben gerade nicht eine Gefährdung durch Aluminiumsalze besteht. Aluminium ist ein natürliches „Erdmetall“, das häufigste Metall und dritthäufigste Element in der Erdkruste überhaupt. Insofern gelangt Aluminium vor allem über Trinkwasser und Nahrungsmittel in den menschlichen Körper. Dort wird es von gesunden Menschen über die Niere bzw. den Urin ausgeschieden.

Eine wissenschaftliche Studie hatte bereits im Jahr 2002 Klarheit geschaffen. Sie kam zu dem Ergebnis, dass auf Aluminiumsalzen basierende Antitranspirante keinen Krebs verursachen oder ein erhöhtes Krebsrisiko bedeuten – auch in unmittelbarer Anwendung nach einer Rasur nicht. In der breit angelegten Studie wurden gesunde und erkrankte Frauen im Alter zwischen 20 und 74 Jahren untersucht, die Antitranspirante verwenden.

Namhafte Wissenschaftler, Krebsforscher und Gesundheitsexperten sind sich einig, dass Aluminiumsalze in keinerlei Beziehung zur Krankheit Krebs stehen. Das bestätigt auch der Hautarzt und Dermatologe Professor Dr. med. Christian Raulin* von der Universität Greifswald: „Medizinische Studien zeigen eindeutig, dass über die Haut aufgenommene Aluminiumsalze keinen Krebs verursachen. Dieses Gerücht hält sich seit Jahren ohne Grund und ist wissenschaftlich nicht haltbar“, erklärt der Mediziner.

* Gründer und Entwickler von Sweat-off.

Die erwähnten Studien:

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